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ist die Römerstrasse durchstochen, und erscheint als ein Dammvon 10 bis 12' Höhe über der jetzigen Eid-Oberfläche, dessenuntere Anlage aus fest gerammter Lehmerde und die Deckeaus 2 1 /,' hohem Rheinkiese, der mit Mörtel verbunden ist,besteht.
Bei Bergmannshof am Fusse der Bönninghardt fängt einKanal an, der unter dem Namen des „Römergrabens"über die Menzelener Haide und östlich an Winnenthal vor-bei führt und oberhalb Birten in den alten Rhein ausgeht.Dieser 30' breite Kanal ist noch allenthalben sichtbar, undenthält von seinem Anfange bei Bergmannshof bis zur Land-wehr von Winnenthal noch Wasser. Seine ehemalige Be-stimmung ist jetzt schwer auszumitteln. Wahrscheinlich wlr&kes ein blosser Abwässerungskanal, der die Gewässer, welche yjetzt durch die Pollgers (Pollgeet, Pollgraben) dem altenRheine zugeführt werden, dahin führte.
Ergänzung vom Jahr 1838 und 1839. ,^CaIo hatnicht in Kaldenhausen , sondern etwas nördlich davon, imBusche Mühlenwinkel, nahe an einer Rheinniederung gelegen.— Kaldenhausen liegt zwar auf beiden Seiten der alten .römischen Heerstrasse, oder der gegenwärtigen Chaussee; eswerden jedoch in diesem Dorfe durchaus keine römischenAlterthümer gefunden. Dagegen liegt 8 bis 10 Minuten öst-lich von Kaldenhausen, gen Rumein zu, der Volkesberg, derhöchste Punkt dieser Gegend, und in allen Aeckern, die zudieser Höhe gehören, werden römische, Mauerreste etc.gefunden. Besonders viele Ziegel mit dem Stempel LEG ■XI • werden hier gefunden, und es ist nicht zu zweifeln,dass hier Calo, und zwar wie Gelduba, etwas östlich vonder Heerstrasse gelegen hat. Der Volkesberg liegt an dernördlichen Seite einer Niederung, die einerseits bei demHagschinkel die Chaussee berührt, und sich über dieselbenach dem Uerdinger Bruche zieht, andrerseits nach dem Burg-schen Hofe wendet, von wo sie theils an Blersheim vorbei