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F. W. Schmidt's hinterlassene Forschungen über noch vorhandene Reste von den Militairstrassen, Befestigungen, Aquäducten etc. der Römer in den Rheinlanden
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Richtung der gegenwärtigen Chaussee, sondern näher andem Rheine. Sie wird gegenwärtig diealte Strasse" oderwohl auch dieGrünstrasse" genannt, weil sie nur als Feld-weg benutzt wird und daher mit Gras bewachsen ist. Siegeht von Cöln nach Niehl und ist unterhalb diesem Ortedurch den Rhein, der hier sich westlich gewendet hat, aufeine längere Strecke zerstört worden; führt dicht an Rassel-berg, wo vielleicht ein römisches Rastel lag (?) und nochviele Alterthümcr gefunden werden, und Rheinkassel vorbei,und trifft südlich von Worriugen bei dem SO. Chausseesteinein die gegenwärtige Chaussee.

Nachtrag vom Jahre 1839.Die Steinstrasse zeigtnoch au vielen Stellen die dammartige Anlage und Ries-tJnterlage. In Rheinkassel finden sich nicht die geringstenSpuren römischer Anwesenheit; keine Mauerreste, keineMünzen. In Rasselberg desgleichen, mit Ausnahme einigerMauerreste, die aber einem Schlosse des Mittelalters ange-hören sollen. Der Rasselberger Ort ist eine Riesbank,die von Rheinkassel schräg durch den Rhein gegen Hittorfsetzt, und bei dem kleinsten Wasserstande noch 3' Wasser hat.

Ehe sich die Steinstrasse mit der Chaussee vereinigt, liegtöstlich von ihr eine kleine Anhöhe, auf welcher sich römi-sches Gemäuer findet 90 )."

die in der Epigranimatographie von Hübsch angeführten Inschrift-steine nicht in Worringen selbst, sondern in der Nähe diesesOrtes an der Römerstrasse aufgefunden worden.90) Zu beiden Seiten der Steinstrasse wurden im Jahre 1860 römi-sche Gräber mit den gewöhnlichen Thongefässen, Ziegelplattenund Scherben von terra sigillata, mehrere mit Stempeln, wieBOYDVSFEC und AEMIC [Li?] F, gefunden, nachdem schonim Jahre 1859 auf dem westlichen Höhenrande zwischen Ber-ger'iof und der "Windmühle, auf beiden Seiten der Eisenbahndie aus B ruch- und Ziegelsteinen bestehenden Mauern römischer G e-bäude, zum Theil mit wohlerhaltenem bunten Bewurf, Mosaikresten,