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das übrige Feld erhöht 77 ) erscheint, und wo Grund undBoden voll von römischen Mauern ist, woher seine Benennungentstanden. Die Erhöhung dieses Platzes über dem mittlemRheinstande beträgt c. 36', und innerhalb desselben in derNähe des Wichelshofes 78 ) war es, wo in den Jahren 1818bis 1820 die von Dorow bekannt gemachten römischen Ka-sernen ausgegraben wurden. Längs der östlichen Seitedieses Vierecks, wo das Ufer von dem Rheine abgespültworden ist, sieht man bis zu 20' Tiefe Ziegel , Scherben,Mauerwerk, Fussböden etc., und es sind darunter zweihorizontal laufende Schichten von Kohlen und Asche, von7 bis 8' übereinander, in der ganzen Ausdehnung deutlichzu erkennen. Mitten durch das Viereck geht von Südennach Norden die Römerstrasse nach Rheindorf, noch jetztdie „alte Strasse, Steinstrasse", und in alten Flurbüchern die„Heerstrasse" genannt. Diese Strasse wird von einem andernWege, welcher vom Rheine kommt und deu Namen „Heer-weg" führt, rechtwinkelig geschnitten. Die Fortsetzungdieses Weges über die Chaussee nach Cöln in der Richtungnach Endenich, wo er sich in deu Feldern verliert, zeigt anmehreren Stellen noch die deutlichsten Spuren der römischenKonstruktion, und es ist wahrscheinlich die Römerstrasse,welche von Bonn nach Trier führte und westlich von Blan-kenheimerdorf in die von Trier nach Cöln gehende Römer-strasse einging. Mehrere andere Wege innerhalb des Vier-eckes, die sich fast sämmtlich rechtwinkelig schneiden, wer-den Heidenwege genannt.
Nach Florus vereinigte Drusus Bonna und Gesonia 79 ) durcheine Brücke und deckte dieselbe mit einer Flotte. Dem
77) Vgl. Jahrb. H. XVII. S. 156 ff.
78) Ebendas. S. 103 ff.
79) Vgl. Jahrb. H. I. S. 1 ff., H. III. S. 1 ff., H. VIII. S. 52 ff., H.IX. S. 78 und S. 202, H. XVII. S. 1 ff., H. XVIII. S. 219 ffund U. XXVI. S. 49.