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Sohn, Theodorich I. König von Austrasien, den letzten Königder Thüringer Hermannfried (531) meuchlings von den Zin-nen der Mauer, und hier kämpften Theodebert II. und Theo-dorich II. (612) mit den Kräften von Gallien und Deutsch-land um die Herrschaft über Austrasien.
Römische Mili t ärstr ass en, welche vonZülpich ausgeiien.
Von der Strasse, welche von Trier über Zülpich nach
Wichterich war es, wo nach der Legende während des Gefechtseine Taube das bekannte Fläschchen mit dem Salböl vom Himmelbrachte. In der unterirdischen Kapelle der uralten Kirche vonZülpich wird noch der Stein gezeigt, auf dem Chlodwig nachder Schlacht gekniet und das katholische Glaubensbekenntnissabgelegt haben soll (S. Jahrb. H. III. S. 31 ff. und H.XXVIII. S. 106). [Dass Zülpich eine fränkische Feste war, gehthervor aus Gregor v. Tours lib. III c. 8; dass die berühmteAlemannenschlaoht dort, stattfand erwähnt Gregor bei der Be-schreibung der Schlacht nicht, kann aber aus einer späterenStelle zurückbezogen werden, in der wahrscheinlichen Voraus-setzung dass an beiden Stellen von ein und derselben Schlachtdie Rede ist, dass aber die Taufe Chlodwigs in Zülpich statt-fand wird bekanntlich angefochten und muss nach GregorsWorten zu Gunsten von Rheims bezweifelt werden. Vgl. Gregorlib. II c. 30 und 37. Die Legende von der Taube mit demSalböl findet sich in Hinkmars vita des h. Remigius. W.]
Im Jahre 1813 hat die damalige französische Regierung zweigrosse Tafeln von schwarzem Marmor nach Zülpich geschickt.Auf der einen, welche über dem Kölner Thore von Zülpichbefestigt werden sollte , steht die Inschrift: Tolbiacum , Chlo-dovei victoria insigne, Francorum fortunae et imperi incunabula.Auf der andern, die für die unterirdische Kapelle bestimmt war:Hie, ut fama loci est, sacris' primum intinetus undis, Chlodoveusde Germanis victor votum solvit A. CCCCLXXXXVI. Die krie-gerischen Ereignisse von 1813 und 1814 haben das Aufhängendieser Tafeln verhindert, und beide befinden sich gegenwärtigauf der Bürgermeisterei zu Zülpich.