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fimdon werden. Von dem Königsfelde an bis Zülpich führtdiese Römerstrasse in einer fast ganz geraden Richtung,und ist noch durchaus sichtbar und zum Theil erhalten.Sie geht durch Dotteln, an dem westlichen Abhänge desBleiberges vorbei, lässt Strempt rechts, Hostel links, führtdurch den Wald von Eicks, 200 Schritt unterhalb der Eick-ser Mühle über den Rothbach, dann durch das zerstörteDorf Düth (Ernich), lässt Merzenich links, und trifft geradeauf das Thor des ehemaligen Klosters Hoven bei Zül-pich. Von diesem Orte geht sie in ganz gerader Richtungüber Liblar, die Ville und Herrmüiheim nach der WeyherPforte von Cöln. Sie ist noch jetzt von Zülpich bis Cölndie gewöhnliche Verbindungsstrasse und in der ganzenUmgegend unter dem Namen „der Römerstrasse" i3 ) bekannt,ob sich gleich die ursprüngliche römische Bauart derselbennur noch an einzelnen Stellen erhalten, und ihre Breitedurch den fortwährenden Gebrauch von der Römerzeit bisjetzt um das zwei- und dreifache der ursprünglichen Breiteerweitert hat.
Die Römerstrasse von Trier nach Cöln ist eine der älte-sfen in hiesigen Gegenden, und ist, wenn anders die Angabeder Inschrift eines bei Marmagen gefundenen und späterverloren gegangenen Milliensteins 44 ) richtig ist, von M.Vipsanius Agrippa erbaut worden.
Zülpich (Tolbiacum — in dem Itine rar bloss als vicus(offener Ort, Dorf) später als Castellum bezeichnet) ein ur-alter Ort, zur Zeit der Römer als Vereinigungspunkt meh-rerer Strassen wichtig. Das Castellum Tolbiacum befandsich auf der Höhe, wo jetzt die Kirche und das Schlossliegen, und erstreckte sich auf selbiger fort gegen das ehe-
43) Vgl. Jahrb. H. III. S. 99 H. XX. S. 126 und H. XXIII. S. 81.
44) Vgl. ebend. H. XXV. S. 28 ff. [und dazu H. XXIX. und XXX.S. 10 Nro. 22. F.]