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F. W. Schmidt's hinterlassene Forschungen über noch vorhandene Reste von den Militairstrassen, Befestigungen, Aquäducten etc. der Römer in den Rheinlanden
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Iu diesem, auf einer kegelförmigen Anhöhe gelegenenOrte werden noch fortwährend viele römische Alterthiimergefunden, weshalb ihn auch Bertholet in seiner Geschichtevon Luxemburg das Pantheon von Belgien nennt.

Die weitere Fortsetzung dieser Strasse gegen Rheims istdem Verf. unbekannt. Dieselbe führte bei Mouzon (Mose)über die Maas, wo eine andere Strasse von ihr abging, diedurch die Ardennen nach Cöln führte, und in der Peutinger-schen Tafel angegeben ist. Die Strasse von Rheims nachTrier ist eine der ältesten Römerstrassen in hiesigen Gegen-den, und gewiss eine von denen, welche M. Vipsanius Agrippain Gallien hat erbauen lassen-

Alttrier, oder auf der Schanz, eine römischeMili-tairstation, nördlich von Nieder-Anwen, zwischen Luxemburgund Echternach, auf einem hohen Plateau gelegen, ist gegen-wärtig ein Weiler von wenigen Häusern. Die vielen hiergefundenen römischen Alterthümer sprechen für die ehemaligeWichtigkeit dieses Ortes. Der römische Name desselbenist unbekannt, und die Meinung derjenigen, welche den NamenAlt-Trier von Ala Trevirorum herleiten und annehmen, dassder Reiterflügel, welchen die Trevirer als Contingent denRömern stellen mussten, hier garnisonirt, oder sein Depothier gehabt habe, scheint zu gesucht.

Der Ort Echternach (in alten Urkunden seit dem 6. Jahr-hundert Eptemacum genannt) ist ebenfalls römischen Ur-sprungs. Desgleichen Berdorf oberhalb Echternach auf derrechten und Bollendorf (vielleicht Apollinis vicus?) auf derlinken Seite der Sauer und mehrere andere Orte. In demWalde zwischen Bollendorf und Weilerbach befindet sichnoch der untere Theil eines schön gearbeiteten und derDiana geweihten Denkmals; ein anderes ebenfalls' dieserGöttin der Jagd gewidmetes soll sich in dem Waide beißurglinster befinden. Der Diana-Dienst hatte sich in diesenWaldschluchtcn auf beiden Seiten der Sauer bis in das 13.