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wärtigen Chaussee 10 ) von Trier nach dei* Conzerbrücke ^),wo nach Ausonius (Mosella, v. 91 und 92) eine römi-sche steinerne Brücke von 6 Pfeilern über die Saarführte 12 ). Von Trier bis in die Nähe der Ma/garethen-Kapellebei Tawern sind die Spuren dieser Strasse verschwunden..Hier wird sie zuerst sichtbar. Oberhalb Tawern, am Fussedes Flohberges, geht sie auf die linke Seite des Dalbaches,und von dieser Stelle an ist sie durchgängig noch sichtbargrosWntheils gut erhalten und wird auf längere Streckenals Dorf- und Feldweg benutzt. An dem steilen AbhjjCge-des Metzenbcrges ist sie zum Theil in Felsen gebrochenund führt in mehreren Zickzacks auf die Höhe zwischendem Manebacher und Onsdorfsr 13 ) Thale, und hier ist eineder wenigen Stellen, wo man an steilen Bergabhängendie Richtungen dieser Strassen noch deutlich erkennen kann,Das Gefälle beträgt hier auf die rhein. Ruthe 1 Fuss. Aufder Höhe von Bilzingen bei dem Helenenkreuz geht eine.Seitenstrasse rechts ab, und die Hauptstrasse wendet sichlinks nach
Merzkirchen. Dieser Ort ist römischen Ursprungs,wie die vielen Ueberreste von römischem Gemäuer, das
10) Vgl. Jährt.. H. XIII. S. 23 und 24. .
11) Die jetzige steinerne Brücke über die Saar bei Conz ist erst inneuerer Zeit von Grund aus neu erbaut und im Jahre 1784vollendet worden, nachdem die frühere, wahrscheinlich die alterömische, durch die Franzosen unter Crequi zerstört wordenwar. — Das Dorf Conz ist höchst wahrscheinlich das römischeContionacum , von wo mehrere noch vorhandene Gesetze desKaisers Valentinian I. vom Jahre 371 datirt sind. In demGarten der dortigen Pfarrei befinden sich, zum Theil nochoberirdisch, die Ueberbleibsel eines grossen und prächtigenrömischen Gebäudes, auf einer Höhe gelegen, die eine überausschöne Aussicht nach dem Mosel- und Saarthale gewährt.
12) Vgl. Jahrb. etc. H. V. und VI. S. 186 ff. und H. IX. S. 4.
13) Vgl. Jahrb. etc. H. VII. S. 157 und 160.