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F. W. Schmidt's hinterlassene Forschungen über noch vorhandene Reste von den Militairstrassen, Befestigungen, Aquäducten etc. der Römer in den Rheinlanden
Entstehung
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Diese römische Landcharte (wenn man anders eine Zeich-nung mit dem Namen einer Landcharte belegen darf, aufwelcher die geographische Länge und Breite und die Gestaltdes Landes gänzlich unberücksichtigt geblieben und blossdie Richtungen und das Zusammentreffen der Strassen nebstden Entfernungen angegeben sind) enthält die Mehrzahl derMilitairstrassen des Ungeheuern römischen Reichs und führtöstlich bis tief in Asien und bis zur Insel Ceylon. Aus denzum Theil erst später entstandenen Oertern, die auf ihrangegeben sind, lässt sich schliessen dass ihre Entstehungnicht über die Zeit von Theodosius dem Grossen hinauf-zuführen sei. So weit die Peutingersche Tafel die Rhein-gegenden berührt, ist auf Taf. II eine Copie beigefügt.

Die Peutingersche Tafel ist in den Angaben der Orts-namen und der Entfernungen (wahrscheinlich durch dieSchuld des Kopisten) viel fehlerhafter als die Itiuerarien desAntonin. Zur Erklärung und Ergänzung der letzteren istsie jedoch unentbehrlich, und enthält viele Strassen undEtappenorte, die auf jenen fehlen.

Noch muss bemerkt werden, dass in den Itiuerarien desAntonin und auf der Peutingerschen Tafel viele Strassen-linien fehlen, von welchen sich noch Ueberreste vorfinden.So gingen z. B. von Trier acht römische Militairstrassenaus, von denen in dem Itinerar nur 4 und auf der Tafelnur 3 angegeben sind.

Zum Schluss noch eine Bemerkung über die römischenMilitairstrassen in den Rheingegenden.

Wer die Ueberreste dieser Strassen nicht kennt, könntefragen: sind dieselben noch gegenwärtig für militairischeZwecke zu benutzen?

Hierauf muss geantwortet werden:

a) als Communikationslinien sind sie nicht mehr zu ge-brauchen. Denn ob sich gleich lange Strecken von diesenStrassen vorfinden, die noch wohl erhalten sind, und welche