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F. W. Schmidt's hinterlassene Forschungen über noch vorhandene Reste von den Militairstrassen, Befestigungen, Aquäducten etc. der Römer in den Rheinlanden
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schnell, als es heut zu Tage geschieht. Nach kaiserlichenBestimmungen durften solche Postkaleschen nur mit 200römischen Pfunden belastet werden. Für den Transport derEffecten hatten sie, ausser den Saumthieren, theils schwerezweirädrige Fuhrwerke, die mit 600 Pfund beladen wurden,theils vierrädrige, die höchstens 1000 Pfund tragen durften.1000 römische Pfunde waren folglich das grösste Gewicht,womit die Militairstrassen belastet wurden, und dieses, ver-bunden mit den breiten Felgen der römischen Fuhrwerke,musste vorzüglich zur Conservation jener Strassen beitragen.

7. Ueber das Itinerarium des Antoninus unddie Peutingersche Tafel.

Da von beiden bei Beschreibung der römischen Militair-strassen öfterer die Rede sein wird, so verdienen sie hiereiner kurzen Erwähnung.

Vegetius sagt in seinem Buche (III. 6.), welches von demrömischen Kriegswesen handelt, dass den Generalen undandern höhern Beamten, wenn sie in die Provinzen geschicktwurden, zur bessern Orientirung und Kenntniss der Gegend,sowohl geschriebene als gezeichnete itineraria (Wegver-zeichnisse, Wegweiser) mitgegeben worden seien. Die ge-schriebenen enthielten die Angabe der Strassen, der anihnen liegenden Städte, Lagerplätze und Nachtlager, nebstden Entfernungen von einander. Die gezeichneten, oderLandcharten, gaben ebenfalls die Entfernungen der an denStrassen gelegenen Orte von einander an, und bemerktenzugleich durch ein Bildchen des Orts, ob es eine Hauptstadt,eine Festung, Kolonie, Bad oder ein gewöhnlicher Ort war.Auch waren auf letzteren Berge, Flüsse und Völkernamen, selbstder nicht zum römischen Reiche gehörenden Völker, angegeben.

Das Itinerarium des Antoninus und die Peutingersche Tafelsind solche Wegweiser, das erste ein geschriebenes, daszweite ein gezeichnetes, welche von den Römern auf uns