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F. W. Schmidt's hinterlassene Forschungen über noch vorhandene Reste von den Militairstrassen, Befestigungen, Aquäducten etc. der Römer in den Rheinlanden
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Sowohl in dem Itinerar des Antonin als auf der Peutin-gerschen Tafel sind die Entfernungen zwischen den Ortenimmer in ganzen Zahlen (in ganzen Millien , Leuken oderStadien) angegeben, und die Bruchtheile auf die nächst vor-gehenden oder folgenden Entfernungen übertragen.

6. Ueber die kaiserlichen Etappen undHaltpuncte.Zur schnellern Besorgung der kaiserlichen Befehle undBeförderung der in kaiserlichen Aufträgen reisenden Beam-ten, so wie zur Unterbringung , Verpflegung und Fortschaf-fung der marschirenden Truppen, waren seit Atigustus längsden Heerstrassen die nöthigen Vorkehrungen getroffen. Da-hin gehören:

a) Die Mutationes (Orte, wo die Pferde gewechselt wurden),einzelne an den Strassen in gewissen Abständen von ein-ander liegende Gebäude, in welchen wenigstens 20 Pferde,eine Anzahl von Ochsen, Maulthieren und Eseln, so wie vonReise- und Transportwagen, für den Staatsdienst unterhaltenwurden.

b) Die Mansiones (Herbergen, Etappen), wo die marschiren-den Truppen und die reisenden Staatsbeamten übernachteten.Sie befanden sich in grössern und kleinern Orten und lagengewöhnlich einen Tagemarsch 7 ) auseinander. An solchen

heimer Wäldchen, als zur Anlage der gegenwärtigen Chausseenach Prüm die Römerstrasse benutzt wurde, neben letztererzwei Miüiensteine, wovon der eine unter Hadrian im JahreChristi 121 und der zweite unter Antonin dem Frommen 139gesetzt worden war. Beide geben die Entfernung von Trierzu 22,000 Schritt (22 Millien) an. Diese Steine sind rund undhaben , bei 3 Fuss im Umfange, 8 Fuss Höhe mit Einschlussdes unbehauenen 2 Fuss hohen Postaments. [Vergl. L. Lersch,Centralmus. rheinl. Inschr. III, n. 1 u. 2, so wie in Betreff derbei Salzig aus dem. Rheine gehobenen beiden Milliensteinedie Annaion für Nassauische Alterthumskunde. VI. p. 287. ff.]7) Nach Vegetius über das römische Kriegswesen (I. 9.), betrug