152„Daseins. Die Welt mit ihrer schnöden Lust ist überwun-„den, darum bedarf es nicht mehr des Ausdrucks der Reue„und der Buße, sondern der Erscheinung des Naiven, des„Unschuldigen, des geistig Frischen und LebendigenMit der Weise seiner Vorstellung hält die seiner Dar-stellung gleichen Schritt. Er denkt und fühlt und sprichtund schreibt durchaus praktisch. Was er will ist unmittel-bar aus dem Leben gegriffen. Daher, weil seine Bildungihren natürlichen Gang genommen hatte, das Natürliche, dasLebendige, das Frische, das Nichtermüdende, das Wohl-thuende, für ihn Einnehmende seiner Sprache. Selbst dasUnzusammenhängende seiner Gedankenfolge, die mädchenhafteLaune, womit er von einem Gegenstand zum andern überzu-springen pflegt, geben seiner Darstellung einen eigenthüm-lichen Reiz00
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Nachrichten über Thomas a Kempis : nebst einem Anhange von meistens noch ungedruckten Urkunden
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