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Die Karten von 1813 und 1818
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Pfarreien der alten Departements Moselle und Forets an die TriererDiözese überwiesen, und unterm 25. August 1818 erhielt die Über-weisung die päpstliche Genehmigung 1 ). Die katholischen Pfarreiendes Regierungsbezirks Koblenz auf dem rechten Rheinufer, welcheehedem zur Trierer Erzdiözese gehört hatten und 1801 von ihr ge-trennt waren, wurden von einem apostolischen Vikar (von Hommer)in Ehrenbreitstem administriert 2 ). Durch päpstliches Breve vom25. August 1818 wurden die bisher zur Diözese Lüttich gehörigen,im ehemaligen Ourthe-Departement gelegenen Pfarreien dem BistumAachen, bezw. dem apostolischen Administrator Fonck überwiesen 3 ).Durch Breve vom 22. Januar 1819 wurde dasselbe bezüglich derim preussischen Anteil des ehemaligen Departements Niedermaasliegenden Pfarreien verfügt. Die Übergabe seitens des LütticherKapitularvikars erfolgte unterm 29. Oktober 1818, bezw. 18. Fe-bruar 1820 4 ).

Für die evangelischen Konfessionen traten die als notwendigerachteten Veränderungen schon früher ein. Bereits am 17. März1814 5 ) erliess der Generalgouverneur für das Herzogtum Berg nach-stehende im Auszuge angegebene Verfügung:

Da das protestantische Kirchenwesen im Bergischen bisherkeine gehörige organische Verbindung mit dem Gouvernement ge-habt und besonders demselben eine eigene Ober-Centralbehördegefehlt hat, so wird zur Abhelfung dieses Bedürfnisses Nachstehendesverordnet:

1. Zur Verwaltung der kirchlichen Angelegenheiten derProtestanten beider Konfessionen wird ein Ober-Consi-storium zu Düsseldorf errichtet.5. Die protestantischen Kirchen des bergischen Gouverne-ments sollen in Kreise eingeteilt und jedem derselbenein Inspektor vorgesetzt werden,* welcher die unmittel-bare Aufsicht über die Kirchen und Geistlichen seines

!) Blattau, statuta synodalia, VII. S. 530, No. 148; Amtsbl. d. Reg. zuTrier 1818, No. 77, No. 347.

2 ) Marx, Gesch. d. Erzstifts Trier, V. S. 558.

8 ) Handbuch d. Erzdiöz. Köln 1892, S. XIX; Amtsbl. d. Reg. zu Aachen1818, No. 55, No. 232.

*) Handb. d. Erzdiöz. Köln S. XIX.

5 ) Scotti, Ges. u. Verordn. für Jülich, Cleve u. Berg No. 3494.