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Die Karten von 1813 und 1818
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9. Ahrweiler, 10. Adenau, 11. Linz, 12. Attenkirchen, 13. Siegen,14. Wetzlar, 15. Neuwied, 16. Braunfels.

Die Einteilung war keine endgültige; sie hat nachträglichmanche Veränderung, bezw. Verbesserung erfahren. Zudem ver-blieb der Kreis Siegen nicht beim Regierungsbezirk Koblenz. Erumfasste das Fürstentum Siegen und in den 3 BürgermeistereienNiederdresselndorf, Neunkirchen. Burbach die in den Verträgengenannten Ämter Burbach und Neunkirchen und eignete sich seinerLage nach besser als Bestandteil des Regierungsbezirks Arnsbergin der Provinz Westfalen. Durch Kabinetsordre vom 23. Februar1817 x ) bestimmte der König, dass das Fürstentum Siegen mit demRegierungsbezirk Arnsberg vereinigt werde. Für die 3 Bürger-meistereien Niederdresselndorf, Burbach und Neunkirchen war es nun-mehr auch am zuträglichsten, an den Arnsberger Bezirk abgegeben zuwerden, denn bei etwaiger Vereinigung mit dem Kreise Altenkirchenwäre die Entfernung vom Sitze der Kreisbehörden zu gross ge-worden, und hätte man das vermeiden wollen, so wäre die Bildungeines besonderen Kreises notwendig geworden. Die königlicheRegierung zu Koblenz trug daher in Berlin darauf an, zugleichmit dem Fürstentum Siegen auch die genannten Bürgermeistereienan den Regierungsbezirk Arnsberg abgeben zu dürfen. Am 3. Mai1817 2 ) genehmigten die Minister der Finanzen und des Innerendas Gesuch, und so gelangte der ganze Kreis Siegen an den west-fälischen Regierungsbezirk Arnsberg.

Der Entwurf der Kreiseinteilung vom 14. Mai wurde am7. August 1816 3 ) vom Könige genehmigt. Die Entscheidung derFrage, ob die Kreise Linz und Neuwied, sowie Wetzlar und Braun-fels vereinigt werden sollten, behielt sich der König vor, bis diedabei in Betracht kommenden standesherrlichen Verhältnisse völligaufgeklärt und geregelt sein würden. Ferner wurde die Frageder Vereinigung des Stadt- und Landkreises Koblenz angeregt.Die Koblenzer Regierung, welche sich bewusst war, dass Verbesse-rungen der Kreiseinteilung angebracht seien, hatte inzwischen dieKreiscommissarien um Einsendung wohlbegründeter Abänderungs-vorschläge ersucht und reichte am 26. November 1816 einen ver-

*) Akten der kgl. Reg. zu Koblenz.

2 ) a. a. 0.

3 ) a. a. 0.