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Die Karten von 1813 und 1818
Entstehung
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Dclamorre, zeigt sich eine ganz andere Einteilung. Die MairieSaarbrücken vom Jahre 1803 hat sich bedeutend erweitert: dieMairien Gersweiler und Bischmisheim aus dem Canton Arnual sindganz in die Mairie Saarbrücken aufgegangen, und auch Arnual,der Hauptort des gleichnamigen Cantons, gehört zur Mairie Saar-brücken. Der Canton Arnual (preussischen Anteils) besteht nun-mehr nur noch aus den Mairien Ludweiler, Dudweiler und Klein-blittersdorf und ist durch den Canton Saarbrücken in drei voneinander getrennte Stücke geteilt. Dieser Zustand hat nach derBeschreibung des Regierungsbezirks Trier von Barsch bis zumEnde der französischen Herrschaft gedauert.

Der Fall steht meines Wissens in einer Hinsicht ganz alleinda; denn bei keinem anderen Canton kommt es vor, dass derHauptort zu einer fremden Mairie gehört. Vielmehr sind alleCantonshauptorte sonst auch Hauptorte einer Mairie, ausser Wei-den im Departement Roer, welches zur Mairie Lövenich gehörte.Überhaupt decken sich, abgesehen von den Enclaven natürlich,fast überall auch nach Einführung der Mairien und Gemeindebe-zirke an den Aussenseiten der Cantone die Cantons- und Mairie-grenzen. Man ist bei der Zusammenlegung der Einzelgemeindenzu Mairien fast überall in dem alten Cantonrahmen verblieben, so-dass dieser auch nach der erwähnten neuen administrativen Ein-teilung uoch immer Bedeutung hat, ganz abgesehen von denWahlen, der Rechtspflege und kirchlichen Einteilung, wo er dieanfängliche Bedeutung bis zum Ende der französischen Epoche be-halten hat.

Kirchliche Einteilung.

A. Katholischer Kultus.

Die Verluste, welche die katholische Kirche in den altenfranzösischen Departements erlitten hatte, trafen dieselbe auch inden eroberten Ländern, freilich zu verschiedenen Zeiten. Die neunbelgischen Departements waren bereits 1795 mit Frankreich ver-einigt worden. Im folgenden Jahre begann man mit dem Erlassder Gesetze, welche in Belgien die Aufhebung der Klöster und

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