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Die Karten von 1813 und 1818
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Gemeinden Dreiborn, Morsbach, Hellenthal, Blumenthal, Kirschseifen,Call, Sötenich.

a. Dreiborn und Morsbach. Diese Gemeinden gehörten damals halbzu Canton Schieiden, Dept. Ourthe, halb zu Canton Gemünd, Dept.Eoer. Die heutigen Karten geben die ehemalige Trennungslinienicht. Wie bei Wegberg so waren auch die Teile von DreibornMairien ihrer resp. Departements, und der zu Gemünd gehörigeTeil war gleichfalls Succursalpfarrei, Morsbach war weder daseine noch das andere. Ein von N.-O. nach S.-W. laufender Wegtrennt beide Ortschaften in 2 annähernd gleiche Teile. Ausserdemtrennt der Weg auch die zu den verschiedenen Departements gehörigenkleineren Ansiedelungen. Endlich ist auf der Karte des Ourthe-Departements von Maillart, welche ebenfalls diesen Weg enthält,die Grenze an ihm entlang - geführt. Ich nahm ihn daher als Grenzefür die beiden Cantone auf der Strecke von der Roer bis zumBache nördlich von Schöneseifen. Dieser Bach trennt gleichfallsSchleidensches Gebiet von Gemündschem, so dass ich auch ihn alsGrenze annahm, was wiederum mit der betreffenden Karte vonMaillart übereinstimmt.

b. Hellenthal, Blumenthal, Kirschseifen waren ebenfalls geteilt und zwarzwischen dem Canton Schieiden, Dept. Ourthe, und dem CantonEeifferscheid, Dept. Sarre. Die zu Schieiden gehörigen Teile vonHellenthal und Blumenthal bildeten Mairien ihres Cantons. Für dieehemalige Trennungslinie geben die heutigen Karten infolge Ver-einigung der Ortschaften ebenfalls keinen Anhalt mehr. Aber derin Hellenthal in die Olef mündende Bach, sowie die Olef selber biszum Einflüsse des von rechts in sie bei Blumenthal mündendenZuflusses trennte überall die zu Schieiden und die zu Reifferscheidgehörigen Teile, sodass ich ihn als Grenze, angenommen habe.Von Blumenthal aus musste auf eine ganz kurze Strecke dieGrenze nach detaillierten Ansiedelungsverzeichnissen gezeichnetwerden, bis der Anschluss an die vorhandene Gemeindegrenze vonSistig gewonnen wurde. Es gewährte mir eine gewisse Genugthuung,dass die so gewonnene Linie ebenfalls mit der auf der Maillart-schen Karte übereinstimmte.

c. Call und Sötenich. Der Urftbach trennt beide Orte in 2 Teile.Der eine Teil einer jeden Ortschaft gehörte zum Canton Schieiden,der andere zum Canton Gemünd. Der Schleidensche Teil von Callwar Mairie, der andere Teil sowie beide Teile von Sötenich warenweder Mairie noch Pfarrei und fehlen daher auf der Karte. Dader genannte Bach auch vor der französischen Zeit auf dieserStreckespanisches" und jülichsches Gebiet trennte, und der Grenz-lauf auf der Maillartschen Karte genau dem Laufe der Urft hierentspricht, so habe ich den genannten Bach als Grenze herüber-genommen und damit dem Canton Schieiden seine vollständigeAbgrenzung gegeben. Um die Teilung der in Frage kommenden