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[1] (1860)
Entstehung
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263
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Die melanesischen Sprachen.

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2) Eine zweite Partikel zur Bezeichnung des Iuf. ist im Fidschi ni,das hier zwar zur wirklichen Conjunction wird, das aber in den ver-wandten Sprachen als blosse Verbalpartikel auftritt: Annat. in für denConcessiv, Annat., Errom. n- für den Infinitiv.

3) Eine ähnliche Bewandtniss hat es mit Tana tu, Mard thu, dasden Infinitiv ausdrückt, im Tana aber auch, ebenso wie im Errom., undin der Form to im Duauru, du im Mard als Präposition auftritt, dem engl.to in Form und Bedeutung ähnlich. Te, das im Tana zur Bildung desFuturum verwendet wird, ist nur eine Nebenform davon.

4) Endlich wird auch im Mard cho, Duauru ko noch zur Bildungdes Conjunctiv und Infinitiv verwendet, dessen eigentliche Bedeutungaus der gleichlautenden Präposition im Duauru sich ergiebt. Auch dasErrom. ku stimmt damit überein.

§ 528. Dem Verbum schliesst sich in mancher Beziehung die Ne-gation an, die im Fidschi geradezu als Verbum conslruirt wird, in allenmelanesischen Sprachen aber insofern dem Verbum analog ist, als siedie bestimmte Verneinung, den Indicaliv, von der abhängigen oder ver-bietenden, dem Conjunctiv oder Imperativ (Prohibiliv) unterscheidet.Sie wird vorzüglich durch einen t-Laut und einen k- Laut gebildet undtritt unter folgenden Formen auf:

1) Fidschi sega, Mare deko, Duauru teko, dem sich wohl auch An-nat. ti, eti anschliesst.

2) Mit Fidschi tawa stimmt Errom. taui, Mallik. laep überein. AuchTana liuan möchte ich hierher ziehn mit Uebergang des t in l, r, derdem malaiisch-polynesischen Sprachstamm nicht fremd und wenigstensim Errom. auch vorhanden ist.

Die unter 1) und 2) angeführten Formen gehören der bestimmtenVerneinung an; die folgenden dem Conjunctiv und Imperativ:

3) Dem Fidschi de steht Mare da am nächsten, doch auch Errom.etu scheint dazu zu stimmen, obwohl es der Form nach sich näher anAnnat. eti anschliesst. Auch im Annat. jim glaube ich dieselbe Partikelmit dem den Modus charakterisirenden m (vgl. § 527.1.) zu erkennen.

4) Das prohibilive kakua im Fidschi lässt sich mit Mare age, aberauch mit Errom. kotu , Tana ruako, leakum zusammenstellen, insofernallen das k, g, charakteristisch ist.

Die Sprachen der Salomons-Inseln mit ihrem aia, abbai, buni undmania, mai, mano weichen von den übrigen gänzlich ab.