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[1] (1860)
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DlE MELANES1SCHEN SPRACHEN.

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Vi.

DIE SPRACHE DER INSEL MALLIKOLO.

§ 290. Von der Sprache dieser ebenfalls zu den Neuen Hebridengehörigen Insel war bisher nichts bekannt, als ein von Cook und Förstermitgelheiltes dürftiges Wörterverzeichniss, das über den Bau der Sprachekeinen Aufschluss zu geben im Stande war. Neuerdings hat jedochLalham in dem VI Bd. der Proceedings of the Philological Society einenAufsatz: On the Personal Pronouns and Numerals of the Mallicolo andErromango Languages, by the Rev. C. J. Abraham, Chaplain io the Bishopof New Zealand bekannt gemacht und mit Anmerkungen begleitet, denich hier nicht ganz unbeachtet lassen darf. Zwar handelt er nur vonden Zahlwörtern und persönlichen Fürwörtern, aber gerade an diesenbeiden Wortklassen erkennt man zwei charakteristische Eigenthümlich-keiten der melanesischen Sprachen das Quinärsystem und den Tria-lis, und so gewinnt auch das Wörterverzeichniss an Bedeutung, dasich nun zunächst nach Abraham und Marsden vorausschicke:

§291.

Wörterverzeichniss.

manu Sonne (auch Gott)

mats todt

tepe Anbetung

brrooas Schwein

nakambu Feuer

moero Vogel

ergour Wasser

heika Fisch

nebök Mensch

barabe Brodfrucht

bauenunk Mann

naroo Kokosnuss

rambaiük, rabin Weib

nelumbai, tatanini wissen

aramomau Vater

dratiban gehn

urare Kind

ampreusi sehn

basaine Kopf

tipen agene Pfeile schiessen

maitang Auge

to perilo na bara Steine werfen

talingan Ohr

nooae trinken

reebohn, warrewuk Zahn

no kani ivangas isank ich esse gute

noossun Nase

Speise

membrum-baitung Haar

ewoi ja

nemprlong Nabel

taep nein

utoi Sprache