Die melanesischen Spkaciien.
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Das Annatom hat dafür upu, nupu, nup, das ich von up anfangen,seinen Ursprung nehmen (Tana kupun, Fidschi tubu) ableite.
§ 518. Unter den Eigentümlichkeiten der melanesischen Sprachenist ihre Zählmethode keine der geringsten. Bei denen, welche nichtgeradezu die polynesischen Zahlwörter recipirt haben, wie dies z. B. imFidschi der Fall ist, findet zwar, wie wir sehn werden, auch zum Theileine Verwandtschaft mit dem Polynesischen statt, allein sie ist entfern-ter und weist auf eine viel ältere Entlehnung, wo nicht auf einen infrühe Zeit hinaufreichenden gemeinsamen Ursprung hin. Sie unterschei-den sich aber dadurch wesentlich vom Polynesischen, dass in ihnenohne Ausnahme die quinäre Zählmethode vorwaltet.
Für die fünf Grundzahlen aber haben wir folgende Formen:
1. Marö sa, Lifu, Uea cha, Duauru, Fichteninsel ta, Balad. ai; mitsa hängt auch zusammen Errom. sai, saitawan, Mallik. si-kai, an ta sehliesstsich Annat. eihi, hieran Tana liti, riti. Im Polynes. haben wir eine dop-pelte Form: sa und tasi, tahi, lai, beide den melanesischen offenbar ver-wandt.
2. Balad. ru, Errom. da-ru ( na-ru ), Tana ka-ru, Annat. ero, Mareretve, Lifu lu, Yengen luk, Uea lo, Duauru bo, Fichten-I. vo, Mallik. e-ua,Alles desselben Stammes mit dem Polynes. rua, lua, ua.
3. Ganz abweichend sowohl unter sich als von dem Polynesischensind dagegen die Namen für die Zahl drei in den verschiedenen Spra-chen. Dem Polynes. toru, tolu können allenfalls, wenn auch nicht ohneZwang, die entsprechenden Wörter der Neuen Hebriden verglichen wer-den, wenn man annimmt, dass in Mallik. eroi (wie in Bauro, Guadalc.oru) das anlautende t weggefallen, dass in Tana kahar ka Präfix (wie inka-ru zwei) und t in h abgeschwächt, in Errom. tesel s aus r entstanden,in Annat. eseik endlich das anlautende t ebenfalls abgeworfen ist. In denübrigen Sprachen aber begegnen wir entschieden abweichenden Wort-stämmen, und es lassen sich hier nur zusammenslellen Duauru be-li,Fichten-I. ve-li mit MaiA tini, sodann Lifu kurt mit Uea kuu, und wiederYengen ycn und Balad. gen.
4. In der Zahl vier kommen die melanes. Sprachen merkwürdigerWeise dem Polynesischen [fa, wa) wieder näher: Tana ke-fa, Mallik.e-valz, Errom. de-vat, mcnda-vat, Annat. emana-wan, Balad. bai, Duauru,Fichten-I. heu, Yengen bits; nur Mare eiche, Lifu ek, Uea thack gehöreneinem verschiedenen Stamm an.
Abhandl. d. K. S. Ges. d. Wiss. VIII.
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