Die melanesischen Sprachen.
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errom. mas, polynes. male — tvaiia bringen, errom. vae, — auch sindeiner schriftlichen Bemerkung zufolge die Zahlwörter durchaus polyne-sisch; stünde uns also ein reicheres Material zu Gebote, so würde sichdiese Vergleichung gewiss noch weiter fortführen lassen.
II. Wortbildung-.
§ 450. Die Wörter können, ohne eine Veränderung zu erleiden, alsVerba oder Nomina, Subslantiva oder Adjecliva, Adjectiva oder Adver-bia u. s. w. gebraucht werden, z. B. haua machen, schaffen, der Schöpfer,ngaua essen, das Essen, mai sterben, todt, marewa Licht, hell, laha gross,sehr.
Mehrere Wörter sind durch Reduplica (ion gebildet, und zwarsowohl Nomina, als Verba und Adverbien: wetewele Kraft, mächtig,maiamaia schwach, adraadroa gedenken, hinehinea glauben;— auch ge-trennt geschrieben lago lago sehr viel, orea orea immerdar, ewig.
§ 451. Es giebt Verbalbildungen durch Präfixe und Suffixe. AlsPräfix kommt ha vor, welches in Form und Bedeutung dem Fidschivaka, polynes. faka, faa, haha, haa entspricht und die Bedeutung desMächens hat, d.h. mit einem Nomen oder Verbum verbunden demselbentransitive oder causative Bedeutung verleiht, wie folgende Beispielezeigen:
hamarewa erleuchten, v. marewa Licht, hell
hagarangi nähern, v. garangi nahe
hauweteweie stärken, kräftigen, v. wetewete stark, Kraft
hagorohia wollen, gern haben, v. goro gut
hatahi lebendig machen, v. tahi leben
hasurutai aufrichten, v. surutai aufstehn.
§ 452. Als Suffixe sind zu erkennen:
1) tena in hattetena sprechen, sagen, v. hate Wort, watetena geben,watena dass. Ich glaube hierin die Präposition tena, iana zu erkennen(§ 467.), welche die Beziehung auf die Person, zu welcher geredet,welcher gegeben wird, ausdrtickt, z. B. kauraha hattetena larua Gottsprach (zu) den Beiden, inau watetena ni inoni gare iagua ich gebe denMenschen meinen Sohn. Doch steht in derselben Verbindung auch daseinfache watena: watena meu ni ahuga habura gieb uns ein reines Herz.