Die melanesischen Sprachen.
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manu; — ni sprechen, Tana ni; — omoro leben, errom. amiircp, Tanaamru, amara, guadalc. mauri, Mare warumaF auch das Fidschi bula (mbula)klingt an; — tare weinen, Fidschi tangi, annat. taig; — ne machen,Mare rue; — ungra hören, polynes. rongo; — ura staunen, Mare uraura.
II. Wortbildung-,
§ 405. Die Wurzelwörter sind meistens kurz, oft nur aus einemYocal oder einem Consonanten mit Yocal oder Diphthongen bestehend,wie a, e Partikeln, clo wohnen, da sein, gei tief, gi Feld, gou vertrauen,gu Herr sein, i in, auf, zu, ie tödten, iei kommen, jua ertragen, ka die-ser, kai was, ke wir, ki von, aus; essen, ko von, aus, me her, mi liegen,Lager; Hand, mo und, dass, moe Mond, mui fürchten, na stehn, ne sie,nei untergehn, herabkommen, ni er; Sonne; sprechen, nia Mutter; stre-ben, nio (niore ) Bewusstsein, Verstand, nu Erde, nne Herz, nge gedenken,ngea einst, ngo du, ihr; Haar, ngoe Baum, ngu anzünden, ngui vergelten,o Genitivpartikel, oi ganz, alle, pa denn, auch, nur, pe ob, wenn, pozwei, pu Stück (? pu vi Kapitel, Abschnitt eines Buchs), ra mich, re ihn,ri in, auf, ro dieser; herab; wieder; verderben, ru oben, hinweg, ta ein,iai allein, te dort; welcher, iei Wasser, li aufgehn, hervorkommen, io zu,bei, gegen, toa sehen, wissen, tu nehmen (?), ue machen, meinen, sagen,va fragen, ve gehn, Weg, Fuss, veo Stern, vi sprechen, thun, Rede, That;nehmen, aufheben, vio Weib, viu Felsen; reden, streiten.
§ 406. Andere Wurzelwörter sind zweisylbig, wie ade gut, aiebös, ame sterben, arte leicht, chapi viel, chicha Vater, eme Auge, igi Re-gen, jijo leer, jiku fallen, kanlo Kraft, muiri Freude, puru schlecht, has-sen, tare weinen, tovi recht u. a.m., drei- und mehrsylbige Wörter aber,wie donene geduldig, tuipare Geist, omoro leben, viokua sündigen, ngai-voro Dieb, Räuber, vetanata lehren, vanikore Kinder, sind jedenfalls ab-geleitet oder zusammengesetzt, wenn auch nicht immer ihre Be-standtheile nachgewiesen werden können.
§ 407. Die Ableitung erfolgt durch Präfixe oder Suffixe.
1) Als Präfixe finden sich:
a. ve (vei) bildet Verba meist transitiver Bedeutung von Nomini-bus oder Intransitiven, wird aber zuweilen auch Verben vorgesetzt, diean sich schon transitive Bedeutung haben: vejaja leuchten lassen, veija-jaro erleuchten, v. (jaja Licht, veaie Böses thun, v. aic bös, vepcte herbei-