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H. C. VON DER GaBELENTZ,
1 chas
2 luetse ( lu-ete )
3 konite ( kun-ete)
4 ekelse ( ek-ete )
5 tipi {tibi)
6 chagemen ( cha-lernen)
7 luegemen ( luen-gemen)
8 konigemen ( kun-engemen )
9 ekegemen ( ske-ngemen )
10 luepi ( lue-ipe )
Wir haben hier wieder deutlich das Quinärsystem, zum grossenTheil stimmen auch die Ausdrücke mit denen von Mard überein, wiechas, cha mit sa, luetse, lue mit rewe, rue, eketse, eke mit eiche, denn dass■s, -tse dem Stamm nicht angehörige Endungen sind, zeigen die Zahlenvon 6 — 9, welche aus denen für 1 — 4 mit dem Zusatz von gemen ge-bildet sind, gemen aber entspricht dem Mare chemene. Luepi ist aus luezwei und tipi fünf gebildet.
Yon den Ordinalzahlen kommt nur hnapane, der erste, vor,was mit Mard nadane anldingt.
Anm. Mit den Zahlwörtern von Lilü lassen sich folgende vergleichen, die Lathama. a. 0. damit zusammenstellt:
Uea
Yen gen
Balad
I.
pacha
hets
par-ai
2.
lo
he-lulc
par-roo
3.
lcuu
he-yen
par-gen
4.
thack
po- bits
par-bai
5.
thabumb
nim
pa-nim
6.
lo-acha
nim-wet
par-ai
7.
lo-alo
nim-welu/c
par-roo
8.
lo-kunn
nim-ioeyen
par-gen
9.
lo-thack
nim-pobit
par-bai
10.
te-bennete
pain-duk
pa-nim
Auf Uea werden drei verschiedene Sprachen gesprochen, die der Urein-wohner, welche zumeist das gebirgige Innere der Insel bewohnen, die einesNeucaledonischen Stamms, der sich an der Südküste niedergelassen hat, unddie einer Kolonie aus Wallis-Insel, die vor zwei oder drei Generationen durchStürme hierher verschlagen worden und der Insel den Namen ihrer alten Ilei-math, Uea, gegeben hat. Dem letzteren Stamm gehören ohne Zweifel die an-deren von Latham angeführten Uea-Zahlwörter an, die ganz polynesisch sind,nur dass sie nach melanesischer Sitte mit 6 von vorn zu zählen anfangen.Welchem der beiden anderen Stämme die obigen Zahlen angehören, ist un-gewiss.
Yengen ist ein Name, den ich vergeblich auf der Karte suche, es ist jeden-falls eine Insel bei — oder eine Gegend auf Baladea darunter zu verstehn. ImYengen und Balad finden wir, wie imLifu, den Stamm des Zahlwortes miteiner Formsylbe verbunden, die aber hier nicht als Endung, sondern als Prä-