194 H. C. VON der Gabelentz,
sondern, baue, pani, ihu dass, damit, dai, ngei ob, wenn, kachene wenn,ivene, wenei denn.
i. Interjection.
§ 351. Als Interjection dient ke, das zuweilen dem Yocativ nach-gesetzt wird, wie Makaze ke o Gott! Sonst können dazu gerechnet wer-den: dale siehe, ba wohlan, bahne komm, holme geh!
V. Wortfügung.
A. Einfacher Satz,a. Die Satztheile.
§ 352. Das Substantiv steht regelmässig mit dem Artikel; dochfinden hierbei folgende Ausnahmen statt:
1) er wird zuweilen weggelassen, wenn ein Subst. als Nomen pro-prium zu betrachten ist, wie doku der Herr, chechene der Vater (s. oben§312.).
2) ebenso, wenn es durch ein nachfolgendes Pronomen possessivumoder ein als Participium stehendes Verbum näher bestimmt ist, wie no-dei kokonie ni nubone seine Jünger, nengome ni nubone sein Leib, guchoeni nubo dein Bett, ngome chi uedi der Mensch, weicherkrank ist, derKranke.
3) er fällt regelmässig weg nach den Präpositionen ri, ne, nei, du,o, sei, z. B. ri weclie auf dem Berge, ne mama mit dem Bruder, nei retokevon dem Meister, du hmenewe zu dem Weibe, o ete mit einem Stein, seisi Juda mit den Juden.
§ 353. Dass diese Sprache nur sehr unvollkommene Mittel besitzt,um die Tempora des Verbum auszudrücken, wurde schon bei derFormlehre bemerkt. Die dazu dienenden Partikeln sind besonders unge-nügend zum Ausdruck der zukünftigen Zeit, weshalb, wo diese bestimm-ter hervorgehoben werden soll, dies durch das Hülfswort ngei, im Be-griff sein, werden, oder durch Partikeln wie ha chi, achi, oiru, ba thuu. dgl. bewirkt wird, z. B. Luc. 15, 18. inu ha chi serelo ne chi hue duchicliango ich werde mich aufmachen und zu meinem Vater gehn. 23,43. nubo ngei chi menenge sese ne inu ri namenenge iego du wärst mit mirzusammen sein in meiner Wohnung. Joh. 4, 25. enije ha ule achi huelu