Die melanesisciien Sprachen.
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kann, wie nia bös, die Sünde, checke voll, voll sein, tnenu falsch, irren,roi gut, wohl, vielmehr, maiai gross, sehr.
Wie die Vergleichungsgrade ausgedrückt werden, wird weiterunten (§ 38S.) gezeigt werden.
e. Zahhvort.
§319. Das Mare hat eine ebenso eigenthümliche als unvollkom-mene Art des Zählens. Es hat zwar, wie andere melanesische Sprachen,die Zahlwörter für eins und zwei dem malaiisch-polynesischen Sprach-stamm entlehnt, die höheren Zahlen hat es jedoch in eigenthümlicherWeise selbst gebildet und zwar mit Zugrundelegung der quinären Zähl-methode, indem von 1—9 in folgender Weise gezählt wird: 1 sa,2 rewe, 3 iini, 4 eiche, 5 sedongo [sento], 6 sedongo ne sa re chemene (fünfund ein neues?) [senlo mo sa iaive fünf und eins wieder], 7 sedongo nerewe [rewe iaive d. h. zwei wieder, mit Weglassung von 5], 8 sedongo netini, 9 sedongo ne eicho. Für 10 sagt man omererue tubenine( die beidenSeiten? vgl. iubeningocho die Seiten des Mundes, d. h. die Lippen, Fidschitebenigusu; auch das errom. lavinunkos zehn ist zu vergleichen), 11 omere me lubenine ne sa u. s. w.; 20 heisst sa re ngome (ein Mensch, d. h.die Finger und Zehen an Händen und Füssen eines Menschen zusam-mengezählt), 30 sa re ngome ne ome re nie lubenine (ein Mensch und diebeiden Seiten), 40 rewe re ngome (zwei Menschen) u. s. w. Als Beispieleder dazwischen liegenden Zahlen kommen vor: Joh. 5, 5. sa re ngomene ome re nie tubenine sedongo ne tini (ein Mensch und beide Seiten fünfund drei) für 38; Joh. 2, 20. rewe re ngome sedongo ne sa re chemene(zwei Menschen fünf und ein neues) für 46.
§ 320. Die Zahlwörter haben öfters xara vor sich, das sonst nurnoch in xaranumu, viele, vorkommt und die Bedeutung: Leute, Menge,zu haben scheint, z. B. Joh. 4, 18. xara sedongo ko re chamhane ni nubofünf (waren) deine Männer. Luc. 24, 9. buije me hue iaive serei ri mahl,ne chi laenata jew ’o re nodei ngome xara ome re nie lubenine ne xara sa,ne ile ko re rekani buije sie gingen wieder aus der Gruft und verkündig-ten (es) den eilf Männern und ihren Genossen.
§ 321. In der Zeitrechnung zählt man nicht nach Tagen, sondernnach Nächten (bune) : Joh. 2,1. ha tini ko re bune nach drei Tagen. 2,12.deko m achala ko re buni buije na menenge o melei nicht viele Tage blie-ben sie dort.