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[1] (1860)
Entstehung
Seite
180
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ISO

H. C. VON DER GaBELENTZ,

Die ersteren haben einen doppellen Artikel, einen bestimmten, re,lind einen unbestimmten, se, der eine abgeschwächte Form des Zahl-worts sa, eins, zu sein scheint, z. B. re ngome der Mensch, re hnori dasHerz, re hule das Opfer, re uiene der Geist, re enengocho die Rede, re umadas Haus, re nia die Sünde, re roi das Gute; se ngome ein Mensch,se namenenge eine Stadt, se tusi eine Schrift, se gula ein Theil.

§ 310. Die Casus dieser Substantive werden durch VorgesetztePartikeln bezeichnet, und zwar der Nominativ durch eins der Demon-strativpronomina ko oder ono, z. B. ko re ngome, ono re ngome der Mensch,ko re roiko das Leben, ono re narsene die Finsterniss, ono re iure dasGesetz, ko re enengocho die Rede, ko re lala die Handlung, ko re wi dasWasser, ko se ngome ein Mensch, ko se ioane ein Hauptmann.

Der Accusativ hat ono (ono), ko oder o vor sich, z.B. ono re leneden Weg, ono re nawose den Riemen, ono re nia die Sünde, ono re name-nenge die Stadt, tvaachi ko re enengocho viele Reden, o re tei den Sohn,ore nerene das Licht, o re hmenewe das Weib, ore lanengocho die Stimme,o re ivi das Wasser.

Anm. Während ono für Nominativ und Accusativ gleichmässig gebraucht wird,scheint ko eigentlich dem Nominativ, o dem Accusativ anzugehören. So wieaber ko ausnahmsweise auch beim Acc. steht, so finden sich auch einzelneStellen, wo o bei dem Nom. gebraucht ist, wie Joh. \, 6, ana sianelu o se ngomenei Makase es war geschickt ein Mensch von Gott, t, 8. deleo ke nubone o renerene nicht er (war) das Licht. Luc. 23, 38. na giuamomone o se tusi es wargeschrieben eine Schrift.

Der Genitiv wird wie der Accusativ durch o oder ono bezeichnet:o re ngome des Menschen, o re uma des Hauses, ono re rane des Tages,ono re hmenewe des Weibes.

§ 311. Andere Verhältnisse, welche wir durch den Dativ, Abla-tiv u. s. w. ausdrücken, werden durch Präpositionen, wie du, jew\ ri,nei u. s. w. bezeichnet.

Anm. Auch o kommt, wie wir weiter unten sehn werden, als Präposition vor, inder Bedeutung mit, wegen: es ist daher die Frage, ob es nicht auch da, woes den Genitiv und Accusativ bezeichnet, als Präposition aufzufassen ist.

§312. Eigennamen und Subslantiva, welche eine bestimmtePerson ausdrücken, stehen ohne Artikel, und haben im Nominativ, wodieser besonders bezeichnet werden soll, die Partikel hei, ke, im Genitivni vor sich; der Accusativ wird entweder durch die Partikel o oderdurch die blosse Stellung nach dem Verbum ohne alle Partikeln bezeich-