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H. C. VON DER GaBELENTZ,
G steht in agelo, fardig für ng, es wechselt, mit n in igcaki und in-caki, elhaigse und ethainse, ehgeijid und ehneijid und vertritt also jeden-falls den Laut des nasalen ng.
H kommt nicht selten am Ende der Sylben vor; da es aber dannauch zuweilen weggelassen wird, wie in alahala für alahalah, apa fürapah, so scheint es in dieser Stellung nur einen schwachen Hauch aus-zudrücken, während es am Anfang der Sylben, wie in Herol, Iliova demengl, und deutschen h entspricht. In Ih hat es jedenfalls nicht den Lautdes engl, th, da dieses, wie wir gesehn haben, durch d ausgedrücktwird. Da im ABC-Buch at-ho, at-hut abgetheilt wird, so werden jeden-falls beide Buchstaben getrennt ausgesprochen.
Fist immer Consonant, und hat jedenfalls den Laut des engl, y inyear, young. Es kommt auch nach n vor, z. B. ainyak, wo es wohl demspanischen n gleich lautet.
Die Vocale a, e, i, o, u haben den deutschen Laut, wie aus derSchreibung der Eigennamen Aron, Herot, Elisabed, Filip, Ihova, Jekob,Pitrus, Jutas und der Fremdwörter siip, mik, mune hervorgeht, wobeidie Verdoppelung die Länge anzeigt.
Von den Diphthongen hat ai den Laut unseres ei in tvaina, Saimona,ßaiton, Tairus, Taibirius, Sakaraia-, Aisak u. s. w., also jedenfalls ebensoin äbraig, ecaig, edoaijaig, eceiai u. a. Wie sich das eben so häufig vor-kommende ei dazu verhält, ist ungewiss; wahrscheinlich drückt es einenaus e und i zusammengesetzten Laut aus, ähnlich dem ei der Liefländer.
Dass au wie im Deutschen auszusprechen ist, beweist die Schrei-bung flaue für das engl, flower, sowie der Umstand, dass es vor einemVocal in aw übergeht, wie awanipin f. auanipin.
Schwieriger ist die Aussprache des Diphthongen eu zu ermitteln,bei welchem keines Falls an unser deutsches eu gedacht werden darf.In Eigennamen und Fremdwörtern kommt es nicht vor, desto häufigerin den der Annatomsprache eigenthümlichen Wörtern; hier wechselt esmit e und mit u in asvahteuc und asvahtec, oplecoplec und opleucopleuc,eucjeucjaig und ucjucjaig; in Aneiteum tritt es anstelle des o, womit mansonst den Namen der Insel zu schreiben pflegt; es ist daher zu vermu-then dass es die Aussprache des französischen eu, oder einen dumpfen,zwischen ö und ü liegenden Laut hat.
Ganz ungewiss ist die Aussprache der Diphthongen oi und ou, dieebenfalls nicht selten Vorkommen.