Die melanesisciien Sprachen.
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b) englische Wörter:
siip Schaaf
pigad Schwein
flaar Mehl
leven Sauerteig
mint Minze
ru Raule
waina Wein
kot Rock, Mantel
mime Geld
fardig Heller
wiik Woche
apalse Lähmung.
Die Seltenheit solcher Falle zeigt aber, mit welchem Geschick derUebersetzer die rohe und arme Sprache zu handhaben gewusst hat.
II. Lautlehre.
§ 125. Die Missionare haben sich in den von ihnen herausgegebe-nen Büchern der lateinischen Lettern bedient, doch ist über die Aus-sprache derselben leider gar keine Andeutung gegeben, was um so mehrzu bedauern ist, als man bei einem Engländer bekanntlich niemals sicherist, welchen Laut er mit den von ihm gewählten Buchstaben verbundenwissen will. Indess kann man theils aus der Schreibung der aufgenom-menen Fremdwörter und Eigennamen, theils aus einzelnen Schwankun-gen in der Schreibart und anderen Merkmalen folgende Regeln der Aus-sprache mit ziemlicher Sicherheit ableiten.
Die Sprache hat folgende Laute: a, b, c, eh, d, e, f, g, h, i, j, k, l,m, n, o, p, r, s, t, u, v, tv, y.
Bei den Consonanten ist als Regel anzunehmen, dass für sie dieenglische Aussprache gilt; doch finden hierbei folgende Ausnahmen statt:
B kommt fast nur vor l und r vor, in obou, opoupo wechselt es mitp, durch das es auch in Fremdwörtern, wie Tiapolo, zuweilen gegebenwird. Es scheint in der Aussprache sonach nicht sehr verschieden vomp zu sein.
C vertritt in Eigennamen stets g, z.B. Calili Galiläa, Cebriel Gabriel,Catara Gaddara; es wird also den Laut des englischen oder deutscheng haben.
D steht für englisches th in fardig für farthing, dirte für thirty, wo-gegen d in Jutaia, Ilerot, Catara, Mactalini, Tiapolo durch t gegebenwird; es ist daher anzunehmen, dass d den Laut des engl, th hat, wo-gegen unser d der Sprache fehlt.