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[1] (1860)
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II. C. VON OER C.ABEEENTZ,

§20. Die Substantiva sind entweder Stammwörter oder abge-leitet. Zu ersteren gehören die Benennungen natürlicher Gegenstände,wie siga die Sonne, gone das Kind, luve der Sohn, die Tochter, bali derZahn, yava derFuss, vonu die Schildkröte, kalm der Papagey, se dieBlume, co das Gras.

§ 21. Adjectiva können, ohne eine Veränderung zu erleiden, inabstracter Bedeutung als Substantiva gebraucht werden, wie alevu dieGrösse, a vinaka die Güte. Da aber eine solche Eigenschaft nicht ohneeinSubject, dem sie zukommt, gedacht werden kann, so haben sie dannstets einen Genitiv nach, oder ein Pronomen possessivem vor sich.

§ 22. Viele Substantiva sind von Verbis abgeleitet. Nicht eigent-lich hierzu zu rechnen ist der sehr häufige Fall, dass der Stamm desVerbums selbst ohne Veränderung substantivisch steht; es ist dies blosder Infinitiv des Verbums, wie a butako das Stehlen, der Diebstahl, alako das Gehen, a vosa das Reden, die Rede, a dro das Fliehen, dieFlucht, a nanuma die Erinnerung, a cudrii der Zorn, a reki die Freude,a vakabaula der Glaube, a nakiia die Absicht, wobei indess der Begriffder Handlung zuweilen schon in den Begriff des Gegenstandes übergeht,wie in a liko der Silz, a ivase der Theil.

Häufig wird die reduplicirte Verbalform in gleicher Bedeutung sub-stantivisch gebraucht, wie a rogorogo die Botschaft, Kunde, a vakata-iovotovo der Versuch, a kakana die Speise.

Auch die Frequentativ- oder Reciprokform des Verbums wird alsSubstantivum gebraucht, wie a veibiu die Scheidung, a veidrigidrigi derHaufen, die Menge, a veibeitaki die Anschuldigung, a veivakacacani dieVerfolgung, a veivakacudrui der Zorn. Ueber eine andere Art mit veigebildeter Substantiva s. § 34. 3.

§23. Alle dieseFormen drücken diellandlungselbstaus; soll aber dasWerkzeug, der Ort oder die Art und Weise der Handlung bezeich-net werden, dann geschieht dies durch die einfache oder reduplicirteVerbalform mit vorhergehendem i (§35), welches dem Artikel oder Pos-sessiv-Pronomen (§41), nach Befinden auch einem vorhergehenden

meinen), dreclrevaka lachen über J., cicivaka mit etwas laufen (um es schnell zu be-fördern), sorovaka um etwas liehen, cudruvaka rächen, zürnen für J. (im Gegensatzvon cudruva zürnen gegen J.) u. s. w. Bei dieser Auffassung der Prä- und Suffixewürde die ganze Abteilung der Verba sich auf eine Zusammensetzung zurückführenlassen.