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Andeutungen zur Kritik der neuesten Königlich preußischen Zoll- und Verbrauchssteuer-Gesetzgebung : nebst d. preuß. Zoll- u. Verbrauchssteuer-Tarife
Entstehung
Seite
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trag. *) Mit der im Staatszwecke liegenden Belebung derIndustrie und Vermehrung der Bevölkerung, sind die Domai-nen, wie sie jetzt dastchen, im unmittelbaren Widerspruche.Z. Ueber den Theil des Staatsbedürfnisses, welcherdurch Steuern aufgebracht werden muß, reden allge-meine Gesetze, deren höchstes und letztes Prinzip ist, daßalle Staatsbürger nach gleichem Verhältnissezu jenem beizutragen das Recht und die Verpflich-tung haben.

6. Um das Steuergesetz allgemein zu machen, istvorzüglich eine, nach staatswirthschaftlichen Thatsachennormirte, Ausgleichung der verschiedenen Abgaben untersich selbst erforderlich. Die Berschiedenartigkcit der Pro-vinzen nach dem Gesichtspunkte des Landbaues, der Fabrik-thätigkeit, der geographischen und Gränzverhältnifse, dergemachten staatswifsenschaftlichen Erfahrungen und desbisherigen Abgabesystems, macht bei gleichen Gesetzeneine Theilung der Monarchie notwendig.

7. Die höchsten Steuerauflagen, woran sich eineProvinz einmal gewöhnt hat, werden willfähriger gezahlt,als andere Abgabegattungen, welche bisher in dem Maaßenicht gebräuchlich waren. Um hierin Gleichheit hervorzu-bringen, ist eine schrittweise Ausgleichung nach gleichenund richtigen Prinzipien das einzige Mittel.

*) Ein vor nicht langer Zeit dem Verfasser dieser Schrift zurBearbeitung eines Gutachtens vorgclegtes, auch mehrerenOekonomen mitgetheiltes, Kulturgesetzes - Projekt, welchesvorzüalich die Regulirung der Gemeinheits-Theilungen undder Hütungs - Berechtigungen zum Gegenstand zu habenschien", erweckte keine nahen Erwartungen zur Verbesse-rung dieser Mängel.