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Andeutungen zur Kritik der neuesten Königlich preußischen Zoll- und Verbrauchssteuer-Gesetzgebung : nebst d. preuß. Zoll- u. Verbrauchssteuer-Tarife
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165
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eS den angrenzenden Staaten möglich ist, in Churhcssen,im Hannoverschen, im Braunschweigischen u. s. f. Maaß-rcgeln bcrathen oder schon angcordnet werden, um denPreußischer Scits verfügten Hemmungen des Gränzver-kehrs und der Einführung der Fabrikate gegenseitige Be-stimmungen entgegen zu setzen, wodurch besonders dielinks dem Elbuser wohnenden Preußischen Staatsbürgermehr leiden, als die'Altpreußen bei dem neuen Gesetzegewinnen können.

Was besonders die Anhaltschen Herzogthümcr betrifft,so zeigt zwar die Staatszeitung, daß nach der einmal er-folgten Gesetzgebung nur die Alternative zu entscheidenwar, ob man die von Preußischen Besitzungen umschlosse-nen fremden Staaten durch eine lästige und sehr kost-spielige Gränzbesetzung decken, oder diese umschlossenenLänder ganz in das , Verbrauchssteuersystem der neuenGesetzgebung aufnehmen wollte. Gegen den erstercn Fallführt die Staatszeitung an: daß einein gerader Richtungfortlaufende Granze schon schwer zu beobachten fey; nochviel mehr aber trete diese Schwierigkeit bei einem einzel-nen Punkte, (richtiger, wie Herr Bunder bemerkt, imvorliegenden Falle, ein bedeutendes Landesgebiet,) mittenim Lande hervor. Der Schleichhändler spotte der Wach-samkeit der Zollbeamten, die unmöglich auf allen Um-gebungen seines durch fremde Landeshoheit gesichertenSchlupfwinkels zugleich seyn können. Dagegen würdeder rechtliche Landmann und Handwerker hart belastet inseinem Gewerbe, durch die Strenge der Untersuchungenund Förmlichkeiten, die bei so naher Gelegenheit zum