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Andeutungen zur Kritik der neuesten Königlich preußischen Zoll- und Verbrauchssteuer-Gesetzgebung : nebst d. preuß. Zoll- u. Verbrauchssteuer-Tarife
Entstehung
Seite
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Ziele führen, wenn man die Steuersätze erhöht und dieKontrolle verschärft mit einer neuen Vergrößerung derVcrwaltungskosten, oder wird man sich auf diesem Wegeimmer weiter vom Ziele entfernen?

Es ist nicht verschwiegen, welcher milde Sinn derhöchsten Behörden sich offenbart, indem den neu angesetz-ten Steuerbeamtcn durch bedeutende Gehälter eine bessereSelbstständigkeit verliehen ist. Hieraus aber entsteht nureine neue Last für den Staat, wenn häufig unbrauchbareSubjekte angestcllt, und in Hinsicht der ambulantenGranzbewachung ein Officiantcn-Personale ernannt ist,das nach der Lokalität für die Verwaltung nichts Tüchtigesleisten kann. Es ist ferner zwar den Neuangcstelltcn ge-sagt, daß ihre gegenwärtigen Posten nur provisorisch sind,daß solche nur auf drei Monate ihnen verliehen wurden,und daß sie durch die gegenwärtige Ernennung nicht zuferner» gleichen Gehältern berechtigt werden; aber schadensolche Klauseln nicht der ganzen Verwaltung? Wirdder Officiant, der gegenwärtig in einen höheren Postenvorgeschoben, vielfache Erhöhung seines Gehaltes erlangte,nicht immer auf diese Vergünstigung zurückkommcn? Wirdman, ohne selbst unbillig zu seyn, den zu weiterer Wirk-samkeit Beförderten wieder je in die subalternste Lage, inder er stand, in welcher er bleiben, zu welcher er zurück-kehren müsste, zurückschieben können? Um diesenGegenstand zu würdigen, muß man nur die Stellen-besetzungen ins Einzelne verfolgen; die neuernanntenSteuer-Officiantcn haben häufig das Doppelte, Drei-und Vierfache ihres früheren Dienst-Einkommens; ganz