boten, willig genommen und von hierdurch veranlasstenStrafen nichts verlautbar wurde.
Unbezwcifelt wünscht der Staat, auch in der vor-erwähnten Hinsicht, moralisch gute Männer zu Ossiciantenzu haben; wie ist aber die Erreichung dieses Zwecksmöglich, da, in den neuesten Zeiten, nach andern Gesichts-punkten wahrhaft entgegengesetzt wirkende Maaßrcgeln soununterbrochen verfolgt sind? Um nur Einen Gegen-stand zu erwähnen, so ist gewiß die oft so willkührlichund wiederholt vorgenommene Versetzung der Ofsiciantenhierher zu rechnen. Ein Mann von moralischem undgeistigem Werthe ist zu einer vollen segensreichen Wirk-samkeit sür öffentliche Verhältnisse nur fällig, in derMitte seiner Mitbürger, die ihn, die er kennt, im Schooßeseiner Familie, welche seine Lebensfreuden bildet und theilt,indeß er ihr Stützpunkt und Versorger seyn muß; diezahlreichere Klasse der mittelmäßigen, und die auch zuberücksichtigenden schlechten, Menschen werden in sittlicherHinsicht und in Betreff der Dienstbrauchbarkeit weitschlechter und unfähiger, wenn sie, aus ihrer Lage her-ausgeriffen, in fremden Gegenden eine Anstellung erhalten,wo sie nicht gekannt und nicht vrientirt sind. Die hier-hergchörigen Subjekte sind den Verwaltungsbehörden nichtselten die erwünschtesten; sie haben daheim am wenigstenzu verlieren und sind erbötig, überall den neuen Wandelzu beginnen, wo ihnen ein einträglicher Posten gezeigtwird. Am bisherigen Wohnorte waren sie gefesselt vonFamilienverbindungen, von der Kunde ihres früherenLebens u. s. f. — Ihr Weizen blühet nur m der Ferne. --