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Andeutungen zur Kritik der neuesten Königlich preußischen Zoll- und Verbrauchssteuer-Gesetzgebung : nebst d. preuß. Zoll- u. Verbrauchssteuer-Tarife
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Das, durch die Strafbestimmungen bei der Zoll- undSteuer-Gesetzgebung, zu lösende Problem ist sehr groß;hier standen die auf Handelsfreiheit basirten Prinzipiendes Gesetzes; dort ein mit denenselben nicht verträglicherTarif, ein Reich, dessen meiste Provinzen, von fremdenTerritorien unterbrochen, jede Gränzkontrolle unendlicherschweren, eine Nation, die seit mehreren Menschenalterndaran gewöhnt wurde, jede Umgehung der Zoll- undVerbrauchssteuergesetze für einen wünschenswerthen Ge-winn zu halten, und eine, nie aus den Augen zu ver-lierende Sorge, die Staatseinkünfte ertragreich zu machen.In diesem auf ernste Ucbcrlcgung dringendem Konfliktesuchte sich der Gesetzgeber sicher zu stellen durch sehr-harte Strafen, die er vor sich selbst nur rechtfertigenkonnte, durch die Erinnerung an den löblichen Zweck undan die liberalen Grundsätze des ganzen Unternehmens.

Um den Strafgesetzen, die außer den numerärenStrafen, bei allen Defrauden und Kontraventionen, Ge-fangniß-, Zuchthaus- und Festungsarrest so nahe stellen,das Grelle zu nehmen, hat man hin und wieder daraufhinzudeuten gesucht: die neuen Tarifsätze seyn so geringund mild, daß bei der Strenge der Strafen, es niemandwagen oder der Mühe werth achten würde, Unterschleifzu begehen, oder gar Gewerbe davon zu machen. Hier-gegen muß aber bemerklich gemacht werden, daß theilsdie Harte der Strafen die Steuerpflichtigen gerade in dieregsamste Opposition gegen die Verwaltung stellt, theilsdaß die durch die neue Organisation veranlaßte Unter-brechung des Gränzverkehrs vieler Provinzen den Ge-sichtspunkt