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Andeutungen zur Kritik der neuesten Königlich preußischen Zoll- und Verbrauchssteuer-Gesetzgebung : nebst d. preuß. Zoll- u. Verbrauchssteuer-Tarife
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wägung des Werthes und des Bedürfnisses, sondern nachObservanz und gutachtlicher Meinung erfolgt sind. DieBerechnung des zu erwartenden Steuerbetra-ges ist kein gewöhnliches Kalkulatur-Exempel;denn letzterer ist, im umgekehrten Verhältnisse, um so er-giebiger, je geringer der Steuersatz. Als Friedrich derZweite auf das Pfund Kaffee eine Abgabe von sechsGroschen legte, betrug die Gesammt-Einnahme von diesemArtikel nur zoo,ooo Rthlr.; als er die Abgabe umdie Hälfte, auf drei Groschen, ermäßigte, erhielt er500,000 Rthlr.

Um ein genügendes Resultat aller mühsamhingestellten Verbrauchssteuer- und Zoll-Ein-richtungen, eine dem Staatsbedürfnisse genü-gende Einnahme zu bewirken, und dieselbeauf die kommerzielle Thätigkeit der Nationsicher zu fundiren, ist es nothwendig, zu einerklaren Ansicht zu gelangen:

welches das Maximum und welches dasMinimum ist, die nach demWerthe und nachdem Bedürfniß der Waaren, wie nach deminneren und äußeren Verhältniß des Lan-des, auferlegt werden können?

Ohne diese Gewißheit, die keine Fruchtder Accise-Routine ist, sondern mit dieser im-mer mehr verloren geht, bleibt jede Bearbei-