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Andeutungen zur Kritik der neuesten Königlich preußischen Zoll- und Verbrauchssteuer-Gesetzgebung : nebst d. preuß. Zoll- u. Verbrauchssteuer-Tarife
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sind, bleibt alle Finanzwisienschaft in einer glücklichenKindheit; je höher jene steigen, je mehr die aktiven Kassen-mittel nicht hinreichen wollen, je größer die Masse derStaatsschulden anschwillt, um so gewichtvoller wird dieForderung nach einer konsequenten, sicheren Anordnung,Abwägung und Gleichstellung des gesammten Steuer-wesens, um so gefährlicher der Abweg des Vereinzelnd.Ohne Nachtheil kann man, um hier ein Bild zu geben,zu geringem Bedarf, das taugliche Holz im Forste suchenund es nehmen, wo man cs findet; je mehr aber dasimmer sich erneuernde Bcdürfniß wächst, um so leichterentsteht Holzmangel, wenn nicht gleichmäßige Verkeilungdes Holzschlagcs, selbst beim Nehmen, die Erhaltung deskünftigen Bedarfes berücksichtigt.

Es würde hier nicht die rechte Stelle scyn, die Grund-sätze zu entwickeln, wonach das Verhältniß der direktenund indirekten Auflagen gegen einander abgewogen werdenmuß, da ohnehin die specielle Anwendung derselben aufdie Steuer-Organisation des Preußischen Staates, nachseinen so verschiedenen Provinzen, bei einer unzureichen-den Kunde statistischer Notizen, nicht crspricslich ausfallenkann. Ob aber der Gesetzgeber sich diese sichere Basisbereits geschaffen hat, ob dieser erste Organisations-Ver-such aus dieselbe erbaut ist, kann dem aufmerksamenBeobachter nur die Zukunft, diese aber auf eine nicht zuverhehlende Weise, lehren. Jene Radikal-Bedingungeiner tüchtigen Steuer-Organisation ist übrigens so allesentscheidend wichtig, daß alles Gute, was von einzelnenSteuereinrichtungen gerühmt werden mag, als unhaltbar