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Andeutungen zur Kritik der neuesten Königlich preußischen Zoll- und Verbrauchssteuer-Gesetzgebung : nebst d. preuß. Zoll- u. Verbrauchssteuer-Tarife
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so

auch die Handelsfreiheit gefährden, anordncn muß, woresignirtcs Dulden die Herstellung eines mcrkantilischenGleichgewichts nur noch mehr verhindern würde.

z) Die Erhebungstitel sind nach und nach sehr ver-mehrt , wodurch- eine große Vermehrung der Kontrolleund «ine-noch größere Erschwerung der Geschäftsführungentstehen muffte. Neben der wirklichen Accise, dem Zolle,dem Aus- und Eingangs-Jmposte, findet man Handels-Accise, Uebertrags-Accise, Ersatzzoll, Handelssteuer u. s. f.Ein noch üppigeres Gedeihen fand statt in dem ganzenFelde der Accise- und Zoll-Gesetzgebung, welche jährlichHunderte von neuen Bestimmungen hervorbrachte, undzuletzt dahin gedieh, daß man in den reichgefüllten Regi-straturen, ohngeachtet der fleißig geführten Repertorien,den natürlichen Boden vor allem Gestripp nicht mehr er-kennen konnte, daß die Officianten nicht wussten, wassie eigentlich erheben, welche Register sie alle führen sollten,und welche Ausfertigungen erforderlich waren; noch vielweniger wussten die Steuerpflichtigen mit Gewißheit zuvorzu berechnen, was sie zu geben, welche Formalitäten siezu beobachten hatten.

4) Wenn der ertragreichste Gewinn der Accise-Er-hebung auf den inländischen Genuß und Verbrauch, wieauf die Veredlung der zu beiden bestimmten Erzeugnisse,besonders des Landbaues, in Erhebung der Mahl-, Schlacht-,Brau- und Brenn-Steuer gegründet war, so blieb dochdie Bestcurung des vom Auslande eingehenden Getränkes(besonders des Weins), der Kolonial-Produkte und derFabrikwaaren ein Gegenstand, der fortwährend die be-

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