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Andeutungen zur Kritik der neuesten Königlich preußischen Zoll- und Verbrauchssteuer-Gesetzgebung : nebst d. preuß. Zoll- u. Verbrauchssteuer-Tarife
Entstehung
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So versöhnte sich zum Beispiel der Minister Gros vonHerzberg schon deshalb mit der Regie, weil sie seinerkuriosen Liebhaberei, den Seidenbau, in dem PreußischenStaate einzusühren, günstig war. Es erhielt sich,unter der Aegidc des eigenwilligen Königs, jenes Systemzwanzig Jahre hindurch, im Betriebe der gut besoldetenFremdlinge; aber Friedrich Wilhelm der Zweite, ehe erder Abspannung eines übermäßigen Genusses erlag, aus-gezeichnet durch einen trefflichen, tüchtigen Willen, bestiegnach des selbst in seinen Fehlern so überwiegend großenKönigs Tode, den Thron, mit der Ueberzcugung, daß ernur im Stande sey, seines Reicbcs Wohlfahrt zu be-fördern, wenn er die Stimme des Volkes, (sie ist ja nachdem bekannten Sprichworts Gottes Stimme!) fürdie Anordnungen der inneren Staatsverwaltung gewönne.Eine segensreiche Frucht dieses Strebens war die Auf-hebung der Regie, die Vereinigung der höchsten Zvll-und Verbrauchssteuer-Behörden mit dem Generaldirektor!'»und eine neue Accise- und Zollgesetzgebung (vom z. Mai1787) von deren Verwaltung die Franzosen, unterbilliger Verleihung guter Pensionen, cniscrnt wurden.Dieses neue System behielt man, dem Wesentlichen nacb,bei in den Provinzen des eigentlichen Königreichs Preußen,in Schlesien, in den Marken und in Pommern bis zurgegenwärtigen Zeit, wenn gleich cS mit zahllosen Ver-änderungen, Einschiebseln, Erhöhungen, Lokal- und Pro--vinzial-Modifikationen mach und nach durchweht wurde.Es muß als das bei den höchsten Preußischen Behördenbisher verwaltende, als dasjenige, von welchem der neue