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Der Moselwein als Getränk und Heilmittel : nebst einem Anhange über den Weinhandel an der Mosel
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pbosphorsaurer Kalk- oder Talkcrdc bestehen, w'eMilchkaffee ausjehcn, und durch verdünnte Salz-säure sich auflöscn laffcn.

Der Moselwein scheint aber diele, so wie nochviele andere Stoffe nickt allein als barntreibendcs Mit-tel blos anszulccrcn, sondern auch selbst, und zwarhauptsächlich ihre krankhafte Erzeugung in der Saftc-massc zn verhindern; denn wenn der Ausbruch derGicht in lcbr vielen oder gar den meisten Fallen durchjene krankhafte Disposition des Körpers bedingt wird,in welcher bcy oder durch Atonic der Nerdauungsorganedie phosphorsaurcn Stoffe, welche man gewöhnlich imHarne findet , i:n Uebcr ct' im Organismus erzeugtund dem Blute beygcmischt, nicht aber durch die ge-wöhnlichen Colatorien, Haut und Nieren ausgcleert,sondern meist nach den Gelenken oder auch nach an-dern Organen hingelcitct werden, wo sie oft bleibendeGichtconcremente bilden, welche nach den chemischenUntersuchungen von Foucroy und Bcrtholet ausdenselben Bcstandthcilcu wie jene zusammengesetzt sind,bcy welchem Proceffe die pbosphorbaltigcn Harnstoffeim Harne fehlen, und nach feiner Beendigung wiederdarin zum Vorschein kommen, so wird die Präeristen;oder vielmehr die Erzeugung derselben im Blute wahr-scheinlicher *) , und cs findet alsdann allerdings eineAnalogie in der Anlage zur Gicht und der zu Harn-steinen Statt. Diese offenbart sich selbst in vielen Ur-sachen dieser beyden Krankheiten, indem sehr viele saureSpeisen und Getränke, als schlechtes saures Bier, sehr

*) Für diese Meinung spricht noch besonders das, obgleichseltene Vorkommen des Eisens, der Milch ie- im Unne.