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Klagen über Podagra gehört haben will, nur insofernnickt, als jene Herren, wie es der noch lebendige Nach-ruhm verlautet, nickt allein den Wein unmäßig genos-sen, sondern anck durch viele andere gleichzeitige, undvielleicht nock stärkere GelegcnheitS-Ursacken der GichtVeranlassung gegeben haben sollen, stein iyren Klösternzu besticken. Ein gleiches Bewenden mag cs mit der-jenigen haben, wedurck Ritter darzuihun sich bemüht,daß er auch außerhalb der Moselgcgeuden auf Poda-gristen gestoßen scy, die vielen Moselwein tranken.
Hingegen führe ich noch außer der von Richtererwähnten Stelle, die Erfahrungen von Friedrich Hof-mann über den Moselwein an "st: Isto lVIosollanis Umtnotari volim, guua oh tompmAturam acllli et spiritrrosi^rincipii, oopiarngus aginre, prira sink, suavig teruri^ ta-rnen, et gei-ce celei iter pot.i»t vesicgni, Irinc csleulosis et^ollsArici-j vul.le approprim-l existunt, clum hornm elbec:-tniim eletneiNum nem^e t^etiiriim e^re»is ex s.-MAuineeiiminitin. Die er Ausspruch wird durch die von unsangegebenen That achen ganz bestätigt, obgleich wir die,der damaligen Zeit und seinem Systeme gemäße Vor-stellnngsart von der Wirkungsweise des Moselweinesnicht zu der unsrigen machen wollen.
Aus gleichem Gesichtspunkte muß denn auch dieStelle Zimmcrmanns*) **) beachtet werden, in welcherer referirt: -< Der Moselwein soll weniger Weinstein ha-ben als der Rheinwein, aber denselben meistens be-halten, und sehr leicht das Podagra erwecken.»
*) Oyeia omnia ^>Ii^8ico-nieiIIc:L 1. V. y. Z4st. XXIII.Oensv. 1748.
Ä. a. O. S. 308.