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ich durch die sorgfältigsten Erkundigungen sowohl vomVolke als auch von meinen altern College» gewahrworden bin. Ich führe dabcr auch noch das Urthcilauswärtiger Acrztc über diesen Gegenstand an.
Löben stein - Löbcl hat die Betrachtung dieserwichtigen Wirkungskraft des Moselweines ganz über-gangen, Rirtcr aber sagt: »Es gicbt einen Fall,wo junge säncrlicbe Moselweine als ein uiitcrstühcndcsHeilmittel angewendet werden können: bcy Gricßbc-schwerdcn ncmlich, wo oft ein entzündlicher Zustandcinzntretcn drobt, der Harn nur spar am und mit Mü-he abgeht. Da pflegen sic die Absonderung desselbenwohlthätig, vermöge ihrer wahrhaft diurctiscbcn Kräfte,hervorzurufcn, und seine Ausscheidung zu befördern.Maie lasse sich hier ja nicht etwa von dem verjährtenVorurthcilc, Grieß nnd Stein würden ja von jungensäuerlichen Weinen erzeugt, wie man ja in jeder Schriftüber diese Krankheit finde, abschrecken. Es ist darankein Wort wahr, wie ich es in meiner Abhandlung«über die Lösung der Steine in der Harnblase» über-zeugend dargcthan habe. Nicht geistlose, wäßrige,säuerliche, junge Weine geben zur Erzeugung der Nie-ren- und Blasenstcine Veranlassung, sondern im Gcgen-theil junge, feurige, süße, zuckerreiche, geistige thundies, wie die Erfahrung, vorzüglich im südlichen Frank-reich lehrt, wo diese Krankheiten so häufig Vorkommen.Am Rheine, an der Mosel und auch in Franken istdiese Krankheit sehr selten.»
Diese Stelle spricht nun ganz gut der steintrciben-den Kraft des Moselweines das Wort, nur kommen
*) A. a. O. S. 171.