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Der Moselwein als Getränk und Heilmittel : nebst einem Anhange über den Weinhandel an der Mosel
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als svlcber, in Gemeinschaft besitzt, aus, indem wirsie als lattsam bekannt, voraussctzen müssen, und be-gnügen uns blvs, seine Eigcnthümlichkeitcn in jenerBeziehung herausznbeben.

In allen fieberhaften Krankheiten, welche in ge-wissen Perioden den Gebrauch des Weines erheischen,leisten die edelsten Sorten des Moselweines vortrefflicheDienste, indem er als gutes curciiseum wirkt, und we-der auf Gehirn und Nerven, noch aus das Gefäßsystemzu tumultuarisch cinwirkt. Im sporadischen Typbustorpider Art, mit Neigung der Safte zur Ausartung,hatte ich sehr oft Gelegenheit, mich von dieser Wirk-samkeit zu überzeugen. Von ganz vorzüglichem Nutzenfand ich ihn noch jüngst bcy einer Familie, von wel-cher fünf Individuen aus Mangel an guter Nahrung,in einer schlechten Wohnung an dieser Krankheit litten,die hauptsächlich dem Gebrauche des angenehm säuer-lichen Moselweines ihre Rettung verdankten, der als-dann, weil er keine Übeln Nebenwirkungen äußert,reichlicher wie jeder andere Wein zu Hülfe gezogenwerden kann. Es ist hier von Helmont's Ans-spruch auf ihn anwendbar: ^inurn gutem zuculisrencbuchet inciicstionem: non solum guia vires sclciit, gui-dus ngturg exosarn mgterism cloinat; verum insuz,er,rzuocl sit zalsustrum mecliesminum conveniens. lüst ni-mirum nuutius, gui viss novit, itineri sccinetus, clis-ru« intiinis et sclmlssus in penetrslia. Er befördert imrechten Zeitpunkte genossen die Crisen durch den Wegder Haut, des Darmkanals und hauptsächlich der Nic-

*) Oe ksbrilnis, caz>. 12, x. 773.