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durch glanzende Gedichte und andere gelehrte Denkmalezu verewigen, und sich überhaupt ihre Grundsätze hier-bcy mehr aus der Praris als aus der Theorie abstra-hirt zu haben scheinen, so stößt man doch öfters ansmanche bleibende Beweise ihres dankbaren Andenkens.So z. B. trifft man nicht wenige ausgezeichnete Wein-berge mancher au der Mosel gelegenen Orte an, wel-chen in Bezug der Heilsamkeit ihrer Weine der NameDoctor bcy'gelegk ist, von deren Heilkraft oft wunder-liche Sagen im Munde des Volkes gehen.
Es ist daher begreiflich, wie sehr der Moselweinim Besitz der angegebenen Eigenschaften dem Standeder Gelehrten znsagt, indem der schädliche Einfluß sehrstarker Weine, welche, anstatt ihnen die durch starkeGeistcsanstrengungcn verursachte Abspannung zu heben,und sie zu fortgesetzten Arbeiten zu ermuntern und zustärken, bcy etwas stärkerem Genüsse Kopf und Nervendurch Uederreizung noch mehr nachtheilig angrcisen undfortgesetzt den größten Nachthcil bringen. Wenn daherder Gelehrte, der den Wein als Unterstützungsmittel inseinen Arbeiten zu Hülfe nimmt, einen sehr geistigen Weinsich nur ganz spärlich und vorsichtig zumcsscn darf,wenn er statt des Bortheils keinen Nirchthcil für seineGesundheit fürchten will, so kann er mit einem gutenMoselweine schon frepgcbigcr gegen sich selbst, sowohlin Hinsicht der Zeit als der Menge des Genusses seyn,indem derselbe mäßig genossen, bcy dem gänzlichen Man-gel aller Übeln Nachwirkungen, den vortheilhaftestcnEinfluß aur die Belebung und Aufheiterung aller durchgeistige Anstrengung ermüdeter Scclenkräftc ausübt, siezu ihrem Aufschwung von Neuem beflügelt.