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fallend vor allen andern Weinen auszeichnet. Durchdicke Eigenschaften schon allein wird er eins der ange-nehmsten Getränke, welches von denjenigen, welche andie bessern Sorten desselben gewöhnt sind, allen übrigenWeinen, obgleich sie an Stärke dem Moselweine oftweit vorstehcn, fast immer vorgczogen wird.
Mit einem andern Weine verglichen, erhitzt er ingleichem Maaße genossen, bey weitem nickt so stark wiedieser, hält sich nicht lange im Darmkanale auf, son-dern wird sehr bald, wohl eher als irgend ein anderer,durch den Wern, den er sehr stark treibt, ausgesckie-dcn, befördert die Lcibesöffnung, wirkt nicht so stür-misch und angreifend auf das Gefäß - und Nerven-system , greift daher, mäßig genossen, gar nickt denKopf an, und lnnterläßt nie die Abspannung, Schwereder Glieder, üble Laune und das Kopfweh, welchenach der von andern Weinen so leicht und bald erreg-ten Wallung im aufgeregten Gefäßsysteme und zu leb-hafte Reizung des Gehirns und der Nerven zu folgenpflegen. Als ein frcylich zu beklagender Beweis seinerVorzüglichkeit gilt auch noch, daß bey gleichen übrigenUmständen die Krankheiten, welche durch den Miß-brauch des Weines erzeugt werden, viel später nachdem übermäßigen Genuß des Moselweines als nach demeines jeden andern cintretcn.
Wird er in stärkerem Grade z. B, bis zu einemmäßigen Rausche getrunken, so bewirkt er gewiß vonallen Getränken den muntersten und angenehmstenRan ch, und hinterlaßt auch eben so sicher drc wenigstenBeschwerden, welche dem Rausche gewöhnlich folgen.So z. B- bleibt der Kopf durchgängig so freu darnach,daß sich diejenigen, welche an andere Weine gewöhnt