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den ersten Platz überall verdiente, und noch vor fünf-zig Jahren eine Weinmcngc verbrauchte, die vier gleich-große, aber mäßige Nationen wohl auf einige Iabrchätte versehen können. Uebcrlasscn wir es daher derfortschreitenden Mcnschcncultur, die Annäherung anjenes glückliche Ziel der Mäßigkeit, welches wohl nieganz erreicht wird, zu bezwecken, und schenken wir denzukünftigen Generationen unseres Geschlechtes das Zu-trauen , mit philosophischer Enthaltsamkeit sich desjeni-gen Uebermaaßes im Weingcnusse zu enthalten, wel-ches häufig oder beständig fortgesetzt, das körperlicheund geistige Wohl des Menschen untergräbt, und ihneiner tyrannischen Herrschaft des nieder» Begchrungs-vcrmögens mehr und mehr unterwerfend, der thieriscbcnNatur immer näher bringt, je weiter das höhere Mensch-liche in ihm zurückzntretcn gezwungen wird.
Der Wein wirkt auf verschiedene Weise auf denMenschen:
L. Nach dem Jahrgange und Clima u. s. f. worin ergewachsen ist, und den Bestandtheilen, welcheihm durch die Natur oder Kunst beygegcbcn wor-den sind.
2. Nach der individuellen Gesundheit, dem Tempera-mente, Gemüthszustande, Idiosynkrasien der Men-schen , nach der Menge und der Gewohnheit sei-nes Genusses.
Auf diese Verhältnisse gründen sich denn auch dieihm zngeschriebcnen guten und bösen Eigenschaften. Diearkadischen Weine beförderten die Fruchtbarkeit der Ein-wohner; bey den Thasicru erweckten einige Weine einensehr tiefen angenehmen Schlaf, andere verursachten einpeinliches Wachen. In Achaja, nahe bey Ecrau-nia,