mond gegen über ans dem linken Moseluser, ist sebrsteil, der niedrigste von allen Nachbargebirgcn, trocken,besteht aus purem Dackffchiefer, liegt ganz gegen Sau-den , hat keinen Berg gegen sich auf dem rechten Mo-sclufcr. Der Tistrict dcstclben, auf welchem der besteWein wächst, ist die ohngcsahr eine starke Viertelstundelange Milte des Berges.
Der Brauncnbcrgcr Wein wurde ehedem ganz alleinaus Ricßlingrcbcn erzogen, und erwarb hierdurch feineAuszeichnung und vortheilhaften Ruf. Späterhin wur-de er aber durch die neuen Anpflanzungen von Klein-bcrgtranben, wodurch man eine viel größere Ausbeutezu erzielen strebte, bedeutend schlechter. Ter Einwurf,daß der Rießling in dieser Weinpflanzung nicht gutfortkomme, ist bcy einigen in der jüngsten Zeit ange-legten und vortrefflich gediehenen Anlagen ganz dadurchbeseitigt worden, daß man den Rießling tief gepflanzthat, wodurch er sehr gut fortkam, und nicht so häufigdie Blüte abwarf, als bcy solcher oberflächlicher Re-benpflanznng, wie sie von den Bewohnern von Dusc-mond, welchen der Brannenbcrg größtcnthcils cigen-thümlich augchört, ansgeführt wurde.
2. Der Wein von Pisport ( angeblich der alteportus b'isoüis) wächst ebenfalls auf einem nach derMosel hin gekehrten Berge des linken Mosclufcrs, anwelchem die kleinern Ortschaften Mister, Emmcl undRendsport gleichfalls ihren Antheil besitzen. Er wirdmehr auf Gcnndland und auf merklich feuchterem undfetterem Boden als der Brauncnbcrgcr gezogen, hat eineneigenthümlich festen, rauhen und pechartigen Geschmack,aber auch eine stärkere, durchdringendere, aber nicht