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schönen Lage. Tm Kranze grüner Höhen undsaftiger Wiesen am Kusse des Hohen Venn dahin-gebettet, gewährt die Unterstadt vom Moorenhiigolaus gesellen, einen Anblick von bestrickendem Heize,ein Bild von seltener landschaftieher Schönheit. Wiekaum eine andere Stadt im weiten Umkreise istHupen als Sommerkurort geeignet. Die vor einigenJahren eriilfnete Kneippkuranstalt ist in jugendfrischemAufblühen begriffen, und den vereintim Kräften derVerwaltung und der beteiligten Kreise wird cs gewissgelingen der Stadt zu dem Rufe zu verliehen, derihr vermöge der bevorzugten Lage gebührt.
ln wirtschaftlicher Hinsicht hat Hupen wegenseiner Abgeschlossenheit von den Haupteisenbahnenin absehbarer Zeit nicht vieles mehr zu hoffen. Ob-gleich die Stadt in der Textilindustrie heute nocheine ganz bedeutende Rolle spielt, und auch anderegrosse Fabriken aufzuweisen hat. liegt, ihre Glanz-periode doch weit zurück in grauer Vergangenheit.Besondere Sehenswürdigkeiten sind in Hupen aussereinigen hübschen .Kirchen nicht zu verzeichnen. Sonder-bar klingt der Rupener Dialekt; er ist aus verschie-denen Idiomen, die durch den Zuliuss fremder Hand-werker in früheren Zeiten mit dem alten Sprach-stamme vermischt wurden, zusammengesetzt und zueinem für Fremde ganz unverständlichen derben Kauder-welsch verschmolzen. Bekannt ist Hupen durch denRxport vorzüglicher Zweiter Bässe.
Nun zurück in meine zweite Heimat, nach Aachen!Auf der lö km langen, sehr unebenen Aktienstrasse,die lange .lahre hindurch eine Greuel für Radfahrerwar. zur Zeit aber instand gesetzt wird, fuhr ichdurch die Dörfer Kettenis und Eynatten heimwärtsund langte wohlbehalten am Ausgangspunkte derganzen Reise, in Aachen, an.