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welches seinen Xamen verdient, weil es in der Timteine Blumentlora von ganz aussergewöhnlichem Reich-tum aufzuweissen hat.
.Noch 3V 2 km weiter südwärts, und ich war inHaarlem, der Provinzhauptstadt von Xordholland,imgelangt. Schwere Bedrängnis hatte diese Stadtim XVI. Jahrhundert während einer siebenmonat-lichen Belagerung durch die Spanier zu erdulden,und noch schwereres Unglück traf sie nach derEinnahme durch den spanischen Befehlshaber Friedriehvon Toledo, dm- mehr als '2000 Bürger, alle Soldatenund die protestantischen Geistlichen hinriehton liess.Xachdem die spanischen Eroberer im Jahre 1581der Herrschaft über Holland verlustig gegangenwaren, begann für Haarlem die Zeit der höchstenBlüte, nicht allein für Kunst und Wissenschaft,sondern besonders auch für den Bhunenhandel. derspäter in den sogenannten ..Tulpensehwindel“ aus-artete. Für eine einzige der seltenen Blumenzwiebelnsind in Haarlem nach alten Urkunden von Lieb-habern 1400 — 4000 Gulden bezahlt worden. ImFrühjahr bietet ein Spaziergang durch die von köst-lichem Dufte erfüllten Gärtnereien und Blumenfeldereinen ganz besondern Heiz.
Heute hat Haarlem 60 000 Einwohne]', regenHandel und ziemlich viel Industrie. Sehenswert sinddie in sein' originellem Stile gehaltene Fleischhalleaus dem Jahre 1603 und verschiedene Museen..Die Groote Kerk. eine grossartige Basilika aus dennXV. Jahrhundert enthält zahlreiche Kunstschätzeund eine ()rgel mit 60 Registern und 5000 klingendenStimmen. Aus derselben Zeit stammt auch dasBathaus, welches eine Beilie herrlicher Bilder desberühmten Haarlenier Malers Franz Hals und sonstigewertvolle Erzeugnisse der Kunst enthält. Lange Zeit