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Von der Nordsee bis zum Mittelmeer : eine Ferienreise auf dem Rade ; Zugleich praktisches Reisehandbuch für Radfahrer
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derMera, im Jahre 1618 eine fürchterliche Katastrophestattland. Die damals dort gelegene reiche StadtPi uro mit 2400 Einwohnern wurde durch einen ge-waltigen Bergsturz vom Monte Conto gänzlich zerstört..Ein dichter Kastanienwald bedeckt diese Stätte des-Jammers und unter 20 m tiefen Fels- und Erdmassensind die Trümmer einstigen Glücks und Wohlstandesbegraben. Seit jenem verhängnissvollen Tage hegendort die armen Opfer der rohen Naturgewalten infinstere Todesnacht gebettet, denn bis heute ist esnoch nicht gelungen durch das zähe Gestein zu demHuinen vorzudringen.

Trotz des ansteigenden Terrains hatte ich diePost ohne Anstrengung bald überholt und langte vordieser an der italienischen Grenz- und Zollstationunterhalb Castasegna an. Dort wurde mein Badum eine Plombe ärmer, und ich erhielt die in Luinodeponierte Zollsumme gegen Quittung ohne weiteresin blankem Golde zurück. Froh war ich aber doch,als ich so ohne Umstände wieder in Besitz diesesGeldes gelangt war, denn mancher lhadler ist an denitalienischen Zollstationen nicht so gut weggekommen.Viele sind von einem zum andern Amte gewiesenworden, um die hinterlegte Zollsumme zu erheben,und überall zeigten die Kassen dieselbe gähnendeLeere. Das Geld war in vielen Fällen erst mit Hilfeder Consuln zu erlangen. So geht es eben in Italiensehr oft, und wo nichts ist, da hat der Kaiser seinliecht verloren.

Glücklich schätztech mich ferner, weil ich das .italienische Papiergeld, 1-, 2-, 2 1 / 2 -Lire-Scheine etc.noch zeitig losgeworden war, da man im Auslände ,sehr viel darauf verliert. Was ich an italienischemSilber in Italien überhaupt gesehen, beschränkt sich,auf Ya -1111 *! 1-Dira-Stücke. Uber so ein winziges-