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die andere schmutzigen, zerlumpten Kindern einenbeschaulichen Aufenthaltsort bot.
Nachdem ich mich noch einige Stunden unterden Palmen der Neustadt aufgehalten und an sammel-wütige Bekannte die unvermeidliche Ansichtspostkartegesandt hatte, fuhr ich langsam durch den schattigenCorso di Levante an der schönen, einem Franzosengehörigen und für das Publikum leider unzugänglichenVilla Zirio vorbei, nach Osten auf Genua zu.
Herrlich ist doch diese liiviera! An die zahllosenWandlungen in einem Kaleidoskop oder einer Laternamagica erinnert die fast auf Schritt und Tritt wechselndePerspektive. Das ist Italien, wie es schöner wohlnur an der neapolitanischen Küste, zu schauen ist.Blauschimmernde Olbiiiune bedecken die mächtigenGebirgsabhiinge, hier und da stehen einsam an einerschroffen Felskante, einem Strausse gleich, jene dunkelnObelisken des Südens, hochgeivachsene Oypressen.Auf weiten Strecken beschatten die breiten, melancholischdreinscliauenden Kronen herrlicher Pinien die Uferdes Meeres und der Wildbäche, üppige villenumkränzteWeingelände wechseln mit blütenreichen Gärten; un-gestraft wandelt man allenthalben unter schönenPalmen, schreitet an blühenden Agaven, Aloen undOleandern vorbei. Das ist Italien, das Land, vondem die Dichter träumen, das Land, wo Orangenund Citronen reifen, wo Lorbeer und Myrte blühen,das Land, wo sanfte Winde wehen, wo unter einemdurchsichtigen, azurnen .Himmel die Woge des Mittel-meeres ein Paradies umspült!
Die Strasse ist von San Remo bis zum Fussedes Berges von Porto Mauricio fast eben und glatt, siezieht sich dicht an der See auf dem Schwemmlandeverschiedener Flüsse dahin. Das Meer, welches vonNizza bis hierher fast überall am Ufer infolge der