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Strasse steigt hier anfangs noch nicht sehr stark undich konnte das Rad einige Kilometer weit benutzen;später aber mir auf wenigen kurzen Strecken. Nebenbeibemerkt hat dieselbe wie die meisten Schweizer .Land-strassen eine ganz ausgezeichnete Decke.
In Gündlischwand schloss ich mich einem Radleraus Bern an, der fast alle Länder Europas undNord-Afrika auf dem Bade durchstreift hatte. Ersah allerdings auch darnach aus, Gesicht, Hals undHände waren fast kastanienbraun und die Haut be-sonders im Nacken sclmppenförmig gelöst. Er erzähltemir von interessanten Abenteuern, die er besondersin Afrika mit Eingeborenen, Affen und allerleiBaubgesindel zu bestehen gehabt hatte. Ob dabei nunein gutes Stück Radfahrerlatein mitspielte, will ichdahingestellt sein lassen, se non e vero e beu trovato,jedenfalls amüsierte mich seine Erzählung ungemeinund ehe wir uns versahen, waren wir in Grindelwald,auf der Höhe von 1057 m angelangt. Hier kehrtenwir im nächsten Motel ein und setzten die Unter-haltung bei einem guten, verhältnismässig billigenMittagsmahle fort. Nach dem Mahle verschwandmein Gefährte auf einige Minuten mit dem an seinerMaschine befestigt gewesenen Bündel und kehrte, alsechter und rechter Bergfex ausgerüstet, in einemandern Kostüm zu mir zurück. Er wollte das 2688 mhohe Faulhorn besteigen, und so mussten sich hierunsere Wege trennen, da ich nicht die geringsteLust verspürte, mich ihm hei dem herrschendenzweifelhaften Föhmvetter anzuschliessen.
Aber praktisch war der Mann doch, indem ersich des lindes auf dieser Hochgebirgstour bediente.Von Bern aus war er bequem, ohne an die Zeitgebunden zu sein, hierher gelangt und obendrein hatteer das ziemlich beträchtliche Fahrgeld für die Eisenbahn