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dürfte. Der Horizont ist von Osten bis Südwestenvon einem herrlichen Alpenpanorama begrenzt, mansieht, von der Zugspitze im Bayrischen Oberlandausgehend. dieVorarlbergerAlpen, die ostschweizerischenHöhenzüge mit dem Säntis, die lange Kette derKurfirsten, die Central-Schweiz mit dem Glärnisch,Tödi, Uri-Kotstock und Pilatus, das Denier Oberlandmit den Gletschern der Berge Eigen Münch undJungfrau, weiter rechts das Montblanc-Massiv undim Südwesten die langgestreckten dunklen Kückendes Jura und der Vogesen. Nach den letztem warfich einen sehnsuchtsvollen Klick hinüber, denn amAbend des nächsten Tages hoffte ich bereits auf demKamme derselben, am Weissen See, zu weilen.Ich hatte eine herrliche Aussicht, einen nebelfreienNachmittag angetroffen und beglückwünschte mich zudiesem günstigen Zufall, der den ganzen Sommerhindurch nur einige Male zu verzeichnen ist.
Den eine Stunde weiten Weg von der Spitzedes Berges bis zum Hotel legte ich mit .,Hüften fest -1im Dauerlauf zurück. Am Feldbergerhof stand derPostwagen bereits zur Abfahrt gerüstet, und ich er-oberte glücklicherweise noch einen Sitz in der luftigenHöhe auf dem Bock zur Seite des Postillons. Ichmuss gestehen, dass ich den weichsten Polstersitzinnerhalb des Wagens oder in einem Pullniann’schenEisenbahnwaggon nicht mit meinem harten Thronehier oben vertauscht hätte, denn die Scenerie bieteteine Fülle herrlicher Landschaftsbilder und lieblicherWaldidyllen. In schnellem Tempo gings die Strassehinab, zu dem im Sonnenstrahle erglänzenden, ringsvon dunkeln "Wäldern umgebenen Titisee. Hier hieltich mich nicht lange auf, sondern eilte zur Eisenbahn-station, wo ich mein Ilad in Empfang nahm. Dannlenkte ich langsam dem Abend entgegen ins Höllenthal